Weiterer Meilenstein für BYD und dessen Expansion in Europa. Wie die Nachrichtenagentur Reuters meldet, hat der chinesische Auto- und Batteriekonzern einen Vertrag unterzeichnet, um den Vertrieb von Autokomponenten in Italien zu regeln. Der Vertriebspartner ist demnach das italienische Unternehmen Intergea.
Neue Vertriebspartnerschaft für BYD: Das steckt dahinter
Konkret wird Intergea über seine Sparte CRF Originalteile von BYD in ganz Italien zur Verfügung stellen. Der Clou: BYD wolle durch die Partnerschaft mit einem „Vorurteil […] aufräumen“, das oft als Hindernis für den Autokauf wahrgenommen werde, so der Konzern laut dem Reuters-Bericht. So hatte es zuletzt immer wieder Gerüchte gegeben, dass es in Europa zu wenig Ersatzteile für chinesische Elektroautos gebe.
Hintergrund: Chinas Elektroautobauer streben seit einiger Zeit massiv nach Europa. Erst kürzlich wurde bekannt, dass BYD auch in Deutschland eine Fabrik bauen bzw. übernehmen könnte. Das wäre die dritte Produktionsstätte des Mega-Konzerns in Europa – nach den geplanten Fabriken in Ungarn und der Türkei. Mit diesen Standorten können die Chinesen die E-Auto-Zölle der EU umgehen, die auf chinesische Importe erhoben werden.
BYD will 2025 rund 800.000 Autos außerhalb Chinas absetzen
Insgesamt will das Unternehmen seine Verkäufe außerhalb Chinas auf mehr als 800.000 Fahrzeuge pro Jahr verdoppeln – und das noch im laufenden Jahr. 2024 hatte BYD rund 417.000 Autos im Ausland abgesetzt.
Neben Europa und vor allem Großbritannien setzt BYD auch auf Lateinamerika und Südostasien. Dort seien die Regierungen und die Menschen den chinesischen Marken freundlich gesinnt, betonte Konzernchef Wang Chuanfu laut einem weiteren Reuters-Bericht. Damit spielt der Manager indirekt wohl vor allem auf die erwähnten EU-Zölle an.
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