Zwischen Alptraumzoll und neuen KI-Features: Apple in der Zwickmühle

Überwiegen perspektivisch die Möglichkeiten für Apple sich neu aufzustellen? Oder fällt das Kartenhaus zusammen und damit auch das Geschäft weiterer Firmen.

Auf einen Blick:
  • Erheblicher Wertverlust trotz neuer Funktionen
  • Asiatische und US-Zulieferer gleichermaßen betroffen
  • Hybride Fertigungsstrategie als mögliche Lösung
  • Investitionen in US-Standort als Verhandlungsbasis

Der Tech-Gigant hatte sich zum Monatsanfang durch den Launch von Apple Intelligence in Deutschland und Österreich sicherlich Aufschwung erhofft. Das Update der Betriebssysteme sollte nicht nur neue Funktionen mit sich bringen, sondern auch bestehende Fehler und Sicherheitslücken beheben. Am Ende kam alles anders.

KI war gestern

Binnen eines Tages verpufften 300 Milliarden US-Dollar an Börsenwert– ein Negativrekord! Die Neuerungen von Apple sind schlichtweg nur Beiwerk neben den aktuellen wirtschaftspolitischen Geschehnissen und den Implikationen die sie mit sich bringen. Denn Apple produziert im großen Stil in Asien: über 80 Prozent der Produkte werden beispielsweise in China gefertigt. Wie vital eine funktionierende Lieferkette von Apple-Produkten nicht nur für das Unternehmen selbst ist, zeigt sich auch an den Kursen von Zulieferern– ein Aspekt überrascht dabei auf den ersten Blick besonders.

Apple Aktie Chart

Ob USA oder Taiwan, Hauptsache Kurssturz

Es überrascht nicht das mit Foxconn und TSMC zwei Technologieriesen aus Taiwan in Reaktion auf die neuen US-Zölle binnen zwei Tagen 15 Prozent Börsenwert einbüßen. Beide sind wichtige Vorproduzenten des iPhones und sind jetzt mit Zollen weit über 50 Prozent konfrontiert. Doch die heimischen Zulieferer vor Ort, wie Skyworks Solutions oder Qualcomm, die von den Zöllen nicht betroffen sind verlieren ebenfalls an Boden. Sykwork Solutions hat alleine in den beiden vergangenen Tagen 20 Prozent Kursverluste hinnehmen müssen.

Jetzt ist Apple am Zug

Der Handyhersteller ist jetzt am Zug, politische Ausnahmeregelungen für die eigenen Produkte sind bisher vom Tisch. Möglicherweise versucht sich Apple durch eine angekündigte Investition von 500 Milliarden in den US-Standort für Verhandlungen in Position zu bringen. Ein Hybridmodell mit Produktionsstandorten in Asien und Nordamerika scheint perspektivisch als Lösung am plausibelsten. Die ganze Lieferkette in Asien aufzugeben wäre zu kostspielig, doch zu einem gewissen Maß wird das Unternehmen sich dem politischen Druck wohl beugen müssen.

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