Xiaomi-Aktie: Genug gelitten!

Die Aktienkurse fallen nach Trumps Zoll-Ankündigungen weltweit, auch chinesische Titel verlieren. Der Technologiekonzern Xiaomi aber macht eine Ausnahme.

Auf einen Blick:
  • Die Xiaomi-Aktie legte am Donnerstagvormittag zeitweilig um gut fünf Prozent zu
  • Dabei verlieren fast alle Aktien weltweit nach Trumps Zoll-Ankündigung deutlich
  • Eine mögliche Erklärung: Die Aktie hatte den Absturz bereits vorweggenommen
  • Nach einem tödlichen Unfall eines Xiaomi SU7 war sie zuletzt massiv unter Druck

Die Börsen sind in Aufruhr, nachdem Donald Trump am späten Mittwochabend neue Zölle für Handelspartner weltweit angekündigt hatte. Reihum geraten die Kurse unter Druck, auch die chinesischen Aktien verlieren deutlich, von Alibaba über BYD bis Tencent. Eine Aktie allerdings sticht heraus: die von Xiaomi. Die Papiere des chinesischen Technologiekonzerns legten am Donnerstagvormittag zeitweilig mehr als fünf Prozent zu auf 5,48 Euro, bevor es wieder leicht zurückging. Eine mögliche Erklärung: Die Xiaomi-Aktie hat aus Anlegersicht in den vergangenen Tagen bereits genug gelitten.

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Tödlicher Unfall drückte Xiaomi-Aktie weit ins Minus

Denn tatsächlich haben die Anteilscheine seit Mitte März, als bei Xiaomi zeitweilig 7,39 Euro auf dem Kurszettel standen, noch immer knapp 18 Prozent an Wert eingebüßt. Zuletzt hatte ein schwerer Unfall mit einem selbstfahrenden Xiaomi SU7 die Aktie unter Druck gesetzt. Laut lokaler Medienberichte waren der Fahrer und zwei Beifahrer ums Leben gekommen.

Dem Polizeibericht zufolge war das Elektroauto im Modus „Navigate on Autopilot“ unterwegs – und prallte letztlich mit 97 Stundenkilometern gegen einen Mast. Xiaomi machte laut des Nachrichtenportals t-online zu den Unfallopfern keine Angaben, „teilte aber am Dienstag mit, die Fahr- und Systemdaten des Modells SU7 an die Polizei übergeben zu haben“, heißt es.

  • Für den Smartphone-Riesen, der erst vor knapp einem Jahr ins Geschäft mit Elektroautos eingestiegen war, bedeutet das einen herben Rückschlag
  • Zuvor hatte der Xiaomi SU7, bislang ausschließlich auf dem Heimatmarkt erhältlich, sämtliche Absatzprognosen übertroffen

Untersuchungen um verunglückten SU7 dauern an

„Wir sprechen den Angehörigen unser tiefstes Beileid aus“, erklärte Xiaomi nun laut Handelsblatt in einer Stellungnahme auf der Plattform Weibo. Das Unternehmen leitete nach eigenen Angaben zudem eine Untersuchung des Unfalls ein. So lange diese nicht abgeschlossen, ist die Unsicherheit an den Börsen zweifellos groß. Selbst ein irrlichternder US-Präsident verliert angesichts dessen offensichtlich an Schrecken.

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