DAX Futures

DAX Futures ist die Mehrzahl zum DAX Future, bei dem es sich um ein Termingeschäft handelt, das auf der Basis des DAX 30 vereinbart wird. Grundsätzlich handelt es sich dabei um ein unbedingtes Termingeschäft, welches man sich durchaus auch als Wette vorstellen kann. Gegenstand dieser Wette ist dabei ein bestimmter Verfallstermin, der in der Zukunft liegt und auf den dann die betreffende Wette zum Stand des DAX 30 abgeschlossen wird.

Dabei schwankt der Kontraktwert um 25 Euro je Punkt, wobei der Kontrakt mit einer Laufzeit von 9 Monaten aufgelegt wird und immer die nächsten jeweils 3 Monate gehandelt werden. Interessenten an diesem Termingeschäft können sich also direkt im Vorfeld den März, Juni, September und Dezember vornotieren, denn in diesen Monaten wird immer am dritten Freitag des Monats der Stand ermittelt. Dabei sollte aber auch berücksichtigt werden, dass diese Termine nicht umsonst der dreifache Hexensabbat genannt werden. Gemeint ist dabei natürlich kein wirkliches magisches Ritual, sondern die Tatsache, dass an diesen Terminen auch weitere Optionen auslaufen bzw. zumindest auslaufen können, was zusätzlich für Unruhe am betreffenden Markt sorgt.

Die DAX Futures als Termingeschäfte haben also auf jeden Fall einen relativ hohen und unbeeinflussbaren spekulativen Anteil, wobei allerdings auch weiterhin davon ausgegangen werden kann, dass das Risiko für den Käufer eher in theoretischer und praktischer Hinsicht sehr beschränkt ist, während es für den Verkäufer praktisch unbeschränkt ist.

Termingeschäfte mit DAX Futures wirklich sinnvoll?

Ob Termingeschäfte mit den DAX Futures wirklich sinnvoll sind, muss jeder künftige Käufer oder Anleger für sich entscheiden. Wichtig zu beachten sind dabei also immer die Eckdaten, nachdem pro Punkt ein maximaler Verlust von 25 Euro entstehen kann. Hier gilt es also auch im Vorfeld etwas Rechenarbeit zu leisten, denn der Käufer könnte – praktisch und theoretisch betrachtet – maximal das 25fache des jeweiligen aktuellen Future-Wert verlieren.

Anders sieht es dabei für den Verkäufer aus, denn er könnte praktisch unbegrenzte Verluste hinnehmen müssen. Somit kann es also durchaus – entsprechende finanzielle Mittel vorausgesetzt – sinnvoll sein, das eigene Portfolio durch solche Termingeschäfte zu ergänzen. Ebenfalls für diese Anlageform spricht auch die relativ kurze Laufzeit, so dass hier innerhalb einer überschaubaren Distanz eine Entscheidung fällt.

Gehandelt werden die Futures derzeit an der Deutschen Terminbörse, wobei aber noch weiter anzmerken ist, dass sich interessierte potenzielle Anleger hier am Begriff EUREX und nicht mehr am Begriff bzw. Produkt FDAX orientieren müssen, unter dem das Termingschäft im Jahre 1990 erstmals aufgelegt wurde.

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