überschlugen sich in den vergangenen Tagen. Die FT hatte einen möglichen Bilanzskandal aufgedeckt, Wirecard wird durch die KPMG eine Sonderprüfung veranlassen – und der Markt wartet jetzt einfach ohne weitere Reaktion. Doch auch dies ist eine Information, wie kritische Aktionäre durchaus anklingen lassen.
Wichtig: Abwärtstrend
Der Reihe nach: Der Wert ist in einem Zug auf weniger als 120 Euro nach unten gesunken. Dies ist ein herber Rücksetzer, nachdem die Aktie vorher teils schon wieder auf mehr als 150 Euro geklettert war. Nun stellt sich die Situation komplett anders dar: Aus charttechnischer Sicht hat der Markt die Nachrichten um Wirecard mit äußerster Skepsis aufgenommen und ist dementsprechend in einen Abwärtstrend umgeschwenkt. Die Kurse haben sich über drei Tage zwar in Höhe von etwa 116 Euro stabilisiert. Dennoch sieht es für den Wert inzwischen deutlich schlechter als vor geraumer Zeit aus.
Denn: Wenn es nicht gelingt, die Marke von 120 Euro nach oben zu durchbrechen und sogar 130 anzugreifen, könnte es in den kommenden Wochen eng werden. Am 21. Oktober gab es kurzfristig einen Ausreißversuch nach unten. Der wäre wiederum das Signal und die Drohung, der Wert könnte es noch einmal versuchen. Dementsprechend schwach sind die Vorgaben. Wenn die Aktie unter 110 Euro fiele, stünde wie im Frühjahr mutmaßlich sogar die Untergrenze bei 100 Euro auf dem Prüfstand. Insofern ist die Stimmung unter Chartanalysten deutlich skeptischer geworden.
Selbst die langfristige Analyse bezogen auf ein Jahr hat noch kein anderes Ergebnis gebracht. Der Wert ist um annähernd 30 % nach unten gesackt und hat damit unter dem Strich den sehr langfristigen Aufwärtstrend zumindest nachhaltig gestört.
Technische Analysten winken ohnehin ab: Es sieht nach einem kräftigen Baisse-Modus aus, ist deren Auffassung nach Beobachtung der Abstände zum GD200. Hier eröffnet sich jetzt eine Lücke um mehr als 15 %. Dies sei zu viel, heißt es.
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