Wasserstoff-Aktien: Plug Power bekommt wieder auf die Mütze, auch Nel ASA rutscht ab und Ballard Power flirtet weiter mit Tiefstständen!

Die kurze Phase der frischen Hoffnung bei Wasserstoff-Aktien scheint unter dem Eindruck einer angeschlagenen Marktstimmung schon wieder abzuklingen.

Auf einen Blick:
  • Wasserstoff-Aktien müssen wieder Verluste hinnehmen.
  • Plug Power wertet um gut drei Prozent ab.
  • Nel ASA erwischt es noch heftiger.
  • Die schwache Marktstimmung hinterlässt ihre Spuren.

Liebe Leserin, Lieber Leser,

wie wir schon des Öfteren festgestellt haben, sind Zeiten fehlender Neuigkeiten eher wenig zuträglich für die Kurse von Wasserstoff-Aktien. Mit genau einem solchen Szenario haben wir es aktuell leider wieder zu tun. Zwar konnten einige Forscher nachweisen, dass Wasserstoff in Grüppchen aus fünf bis 20 Wasserstoffmolekülen doch einen Zustand der Superfluidität erreichen kann. Das ist aber eher für Physik-Nerds als für Anleger interessant, denn nennenswerte Auswirkungen auf Wasserstoff im industriellen Maßstab ergeben sich daraus nicht.

Ohne frische Neuigkeiten hinterlässt die Marktstimmung umso mehr Einfluss auf Aktienkurse, und letztere fiel zuletzt schwer angeschlagen aus. Zurückgeführt wird dies in erster Linie auf Nvidia-Zahlen, neue Zolldrohungen von Donald Trump und eher ernüchternde Konjunkturdaten. All das hat mit Wasserstoff erstmal wenig am Hut. Dennoch folgen die Aktien aus dem Segment dem Beispiel der Kurskorrekturen.

Plug Power wieder im Abwärtssog

Beobachten ließ sich dies bei Plug Power, wo auf unverhoffte Kursgewinne am Mittwoch schon wieder deutliche Abschläge folgten. Ein Minus von knapp drei Prozent beförderte die Aktie des US-Konzerns auf 1,63 US-Dollar zurück. Begleitet wurde diese Entwicklung auch von Diskussionen über die Auswirkungen der neuen Richtung in der US-Politik auf die weiteren Entwicklungen. Das ist zwar nicht unbedingt neu, scheint aber jenseits des Atlantiks momentan wieder etwas hochzukochen.

Plug Power Aktie Chart

Entgegenzusetzen hat Plug Power dem nur erstaunlich wenig. Zwar wird weiteres Wachstum in Aussicht gestellt. Finanziert werden soll dies aber durch eine neuerliche Kapitalerhöhung und rote Zahlen wird es in absehbarer Zukunft weiterhin zu sehen geben. Folgerichtig macht die Aktie es sich im Kurskeller bequem und die Bären haben es nicht allzu weit bis zum Rekordtief.

Nel ASA: War es das schon wieder?

Noch ein Stückchen näher am eigenen Allzeit-Tief ist die Aktie von Nel ASA, nachdem jene heute Morgen um 4,6 Prozent bis auf 0,19 Euro abwertete. Verflogen scheint die dezente Freude darüber zu sein, dass die jüngsten Quartalszahlen keine neuen Horrormeldungen mit sich brachten. Charttechnische Unterstützungen scheinen schlicht nicht mehr vorhanden zu sein und das Rekordtief bei 0,18 Euro klopft schon wieder an. Dass die Betankungstochter Cavendish Hydrogen maue Zahlen ablieferte, verbessert den Eindruck nicht eben.

Ballard Power reiht sich ein und wertete zuletzt bis auf 1,24 Euro ab, was einem Verlust von acht Prozent in nur fünf Handelstagen entspricht. Hier dürfte auch eine Rolle spielen, dass Donald Trump die Umsetzung von Strafzöllen gegen Mexiko und Kanada „pünktlich und planmäßig“ in Aussicht stellte. Nach einer Verschiebung um 30 Tage stünde damit die Einführung schon Anfang März, also in der kommenden Woche an. Gut möglich, dass die Anleger auf das kanadische Ballard Power da nochmal etwas skeptischer blicken.

Viele Sorgen, wenig Hoffnung?

Es hat sich an Chancen und Risiken im Wasserstoffsegment im Prinzip nichts geändert. Doch in der öffentlichen Wahrnehmung werden die Gefahren fett markiert und munter unterstrichen, während Gelegenheiten es sich viel zu sehr im Reich des Abstrakten bequem machen. Die Zurückhaltung der Börsianer ist weiterhin nachvollziehbar. Gleichwohl sind Kurskorrekturen, die von allgemeinen Marktbewegungen ausgelöst werden, nie überzubewerten. Schließlich kann die Stimmung auch schnell wieder umschwenken, wie wir es im vergangenen Jahr oft genug zu Gesicht bekommen haben. Zu empfehlen ist daher eine vorsichtige, aber keine resignierende Herangehensweise.

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