Wall Street stürzt ab: Trumps Zölle lösen historischen Crash aus – wie geht es heute weiter?

US-Indizes fallen massiv nach Trumps Zollhammer. Tech-Werte bluten, Anleger zittern. Was bedeutet das für Dow, Nasdaq und S&P 500?

Auf einen Blick:
  • Dow, S&P 500 und Nasdaq verzeichnen stärkste Tagesverluste seit März 2020
  • Trumps neue Zölle könnten den Welthandel massiv belasten
  • Job-Daten und Powell-Rede bringen zusätzliche Unsicherheit

Der Donnerstag war ein Tag für die Geschichtsbücher an der Wall Street. Mit einem Verlust von über drei Billionen Dollar an Börsenwert erlebten die US-Märkte den heftigsten Einbruch seit dem Pandemie-Crash im März 2020. Der Auslöser: Donald Trumps neue Zolloffensive. Anleger sind nervös – und die Zeichen stehen auf Sturm.

Tarif-Schock erschüttert den Markt

US-Präsident Trump hat ein umfassendes Zollpaket angekündigt. Kernpunkt ist ein Basiszoll von 10 % auf fast alle Importgüter – bei bestimmten Ländern sogar deutlich mehr. Experten gehen davon aus, dass die durchschnittliche Zollrate der USA damit auf über 20 % steigt – ein Niveau, das zuletzt in den 1930er-Jahren galt.

Diese drastische Maßnahme traf die Börsen mit voller Wucht. Der S&P 500 brach um 4,8 % ein, der Dow verlor 4 % und der Nasdaq stürzte um fast 6 % ab. Besonders die großen Tech-Aktien litten – allein Apple, Amazon und Meta verloren zusammen über eine Billion Dollar an Marktwert.

NASDAQ 100 Chart

Die “Magnificent Seven” geraten ins Wanken

Tech-Werte, die den Bullenmarkt der letzten Jahre getragen haben, sind ins Visier der Investoren geraten. Die sogenannten „Magnificent Seven“ – darunter Microsoft, Apple, Nvidia und Tesla – verzeichneten massive Einbrüche. Das Vertrauen in stabile Gewinnmargen und ungebremstes Wachstum wurde durch die Aussicht auf Zölle und eine Abkühlung des globalen Handels erschüttert.

Hohe Bewertungen, die jahrelang durch günstige Geldpolitik gestützt wurden, wirken plötzlich überzogen. Der Markt rechnet nun mit steigenden Kosten, sinkenden Margen und einem schwierigeren internationalen Geschäftsumfeld.

Was macht die US-Notenbank?

Zusätzliche Spannung bringt der heutige Freitag: Zwei wichtige Ereignisse stehen an – der Arbeitsmarktbericht für März sowie eine Rede von Fed-Chef Jerome Powell.

Die Erwartungen für den Jobreport liegen bei rund 130.000 neuen Stellen. Doch unabhängig vom Ergebnis könnte der Bericht die Märkte weiter belasten: Schwache Zahlen würden Rezessionsängste befeuern, starke Daten könnten angesichts der drohenden Zölle als veraltet abgetan werden. Es droht ein klassisches Lose-Lose-Szenario.

Powells Rede wird deshalb genau beobachtet. Anleger hoffen auf Signale, wie die Fed auf das wirtschaftliche Umfeld reagieren will – zumal auch Zinssenkungen wieder ins Gespräch kommen könnten, sollte sich die Lage weiter verschlechtern.

Was nun? Anleger zwischen Risiko und Chance

Noch ist unklar, ob Trumps Zölle das erste Verhandlungsangebot oder die finale Linie darstellen. Handelsminister Lutnick hatte zuletzt Gesprächsbereitschaft signalisiert – Trump selbst sprach später von einem „Startpunkt“. Die Märkte befinden sich damit in einer Phase höchster Unsicherheit.

Fakt ist: Der Druck auf Konsum, Unternehmenserträge und die Weltwirtschaft nimmt zu. Ob sich die US-Indizes schnell erholen oder in eine längere Abwärtsphase rutschen, hängt jetzt stark von den politischen Entwicklungen ab.

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