Valartis Aktie: Alles geregelt!

Die Finanzgruppe Valartis verzeichnet einen deutlichen Ertragsanstieg durch Beteiligungen im Banken- und Schifffahrtssektor, verzichtet jedoch auf Dividendenzahlung.

Auf einen Blick:
  • Gewinnwende nach Vorjahresverlust
  • Betriebsertrag um 70% gestiegen
  • Norinvest Holding liefert soliden Beitrag
  • Eigenkapitalquote bleibt stabil

Die Finanzgruppe Valartis hat im vergangenen Jahr wieder schwarze Zahlen geschrieben. Die Aktionäre gehen dennoch leer aus.

Der Jahresgewinn 2024 betrug 8,1 Millionen Franken nach einem Verlust von 6,5 Millionen im Jahr davor. Mitte März war bereits ein Plus zwischen 7,5 bis 8,5 Millionen auf Basis ungeprüfter Zahlen angekündigt worden.

Auf eine Dividende soll dennoch verzichtet werden, nachdem die Aktionäre für das Geschäftsjahr 2023 noch 50 Rappen je Aktie erhalten hatten.

Der Betriebsertrag stieg im Vergleich zum Vorjahr um 70 Prozent auf 18,2 Millionen. Den starken Anstieg hatte Valartis ebenfalls bereits angekündigt. Der Anstieg sei auf den Beitrag assoziierter Gesellschaften im Banken- und Schifffahrtssektor zurückzuführen, welcher 11,9 Millionen erreichte nach 3,6 Millionen.

Starke Leistung im Bankensektor

Im Bankensektor steuerte die Norinvest Holding (Banque Cramer & Cie) einen Reingewinn von 4,9 Millionen bei. Die Gesellschaft profitierte von gestiegenen verwalteten Vermögen und einem günstigen Zinsumfeld.

Die Joint-Venture-Investitionen in Mehrzweckschiffe verzeichneten 2024 solide Zeitcharterraten. Die Nachfrage nach vielseitigen Schiffen, welche unterschiedliche Ladungen transportieren können, hält an. Zudem veräusserte ein assoziiertes Unternehmen in der zweiten Jahreshälfte erfolgreich eine Investition in ein Mehrzweckschiff und erzielte damit einen Gewinn für die Gruppe.

Finanzielle Stabilität trotz Währungsverlusten

Der Finanzverlust reduzierte sich auf 2,5 Millionen Franken nach einem Minus von 8,5 Millionen im Vorjahr, wobei sich vor allem Währungsverluste negativ ausgewirkt hätten.

Das konsolidierte Eigenkapital belief sich per Ende 2024 auf 91 Millionen nach 92 Millionen im Jahr zuvor, die Eigenkapitalquote sank auf 65,4 von 67,0 Prozent. Neben dem Jahresgewinn wurde das Eigenkapital hauptsächlich durch den Erwerb eines 36,5-Prozent-Anteils an ENR beeinflusst. Dies führte zu einer Reduktion der nicht beherrschten Anteile um 10 Millionen Franken. Valartis hatte ENR Russia Invest im vergangenen Jahr vollständig übernommen.

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