Uniper-Aktie: Klasse!

Uniper startet mit zwei interessanten Projekten in Großbritannien. Diese sollen ein wichtiges Puzzlestück für die neue Konzernstrategie sein.

Auf einen Blick:
  • Uniper startet mit dem Bau von Solaranlagen in England.
  • Zwei Solarfarmen sollen später mehr als 20.000 Haushalte versorgen.
  • Konzern betont seinen Beitrag zur Energiewende.

Uniper meldet Fortschritte im Bereich der erneuerbaren Energien: Nach eigenen Angaben beginnt der deutsche Konzern an den beiden englischen Standorten Totmonslow und Tamworth mit dem Bau von Solaranlagen. Kumuliert sollen die beiden Projekte später bis zu 23.300 britische Haushalte mit Öko-Strom versorgen.

Die Solarfarm in Tamworth soll über eine Kapazität von etwa 44,20 MWp verfügen, die andere in Totmonslow soll auf 21,33 MWp kommen. Die erste Stromeinspeisung in das Netz soll 2026 erfolgen. Die nötigen Baugenehmigungen liegen bereits seit 2023 vor.

„Wir freuen uns sehr, die Entwicklung der Solarparks Totmonslow und Tamworth voranzutreiben, die zu den ersten Projekten für erneuerbare Energien gehören werden, die Uniper in Großbritannien realisiert. Diese Investition zeigt unser Engagement für den britischen Markt für erneuerbare Energien“, so Alex Smethers, der bei Uniper das Geschäft mit erneuerbaren Energien im Vereinigten Königreich leitet.

Wachstum dank Energiewende: Uniper zückt den Grünstrom-Joker

Zur Einordnung: Spätestens seit dem Desaster infolge des Ukraine-Kriegs sieht Uniper seine Zukunft auch in ökologischen Technologien. Bis Anfang der 30er-Jahre will der Konzern rund 8 Milliarden Euro in Wachstums- und Transformationsprojekte stecken, zu denen auch Onshore-Wind- und Solarprojekte gehören sollen. In Großbritannien etwa prüft der Konzern weitere Öko-Strom-Projekte (Wind, Solar, Batterien) rund um seine bestehenden Kraftwerke.

Neben dem Vereinigten Königreich umfasst die grüne Wachstumsstrategie auch das Heimatland Deutschland sowie die Märkte in Frankreich, Schweden, Ungarn, Italien und Polen.

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