Trumps Zollhammer: Wer jetzt an der Börse verliert – und wer gewinnt

Trump entfacht mit Zöllen ein Börsenbeben. Welche Sektoren crashen – und wer überraschend profitiert? Die Marktanalyse zeigt klare Trends.

Auf einen Blick:
  • Tech- und Finanzwerte führen die Verliererliste an – Apple verliert 16% in zwei Tagen
  • Konsumgüterkonzerne und Gesundheitsaktien zeigen sich stabil im Börsenchaos
  • Private-Equity-Firmen geraten massiv unter Druck – Milliardenwerte verdampfen

Donald Trumps neue Zolloffensive hat die Märkte erschüttert. Binnen zwei Handelstagen lösten seine Ankündigungen den größten Ausverkauf seit Jahren aus. Doch während die Börsen im Sturzflug sind, offenbart sich ein differenziertes Bild: Einige Branchen geraten massiv unter Druck, andere zeigen erstaunliche Widerstandskraft. Wer zählt zu den Verlierern, wer schlägt sich besser durch – und worauf sollten Anleger jetzt achten?

Tech-Giganten auf Talfahrt

Die „Magnificent Seven“ – jene Tech-Schwergewichte, die in den letzten zwei Jahren den US-Markt trugen – wurden besonders hart getroffen. Allein am Donnerstag büßte die Gruppe über eine Billion Dollar an Börsenwert ein. Apple sticht dabei negativ hervor: Die Aktie verlor binnen 48 Stunden 16 Prozent. Kein Wunder: Ein Großteil der Apple-Produktion findet in Asien statt – ausgerechnet in Ländern, auf die Trump nun massive Importzölle verhängt.

Etwas glimpflicher kam Microsoft davon. Der Software- und Cloudkonzern ist weniger abhängig von Hardware oder globalen Lieferketten – und damit weniger direkt vom Zollchaos betroffen.

Banken brechen ein – mit einem Hoffnungsschimmer

Die Finanzbranche reagierte mit Panik. JPMorgan, Bank of America, Citigroup & Co. verloren zusammengenommen knapp 280 Milliarden Dollar an Börsenwert – das schlechteste Zwei-Tage-Ergebnis seit Beginn der Pandemie 2020. Grund ist nicht nur die Angst vor ausbleibenden Deals, sondern auch vor sinkender Kreditnachfrage.

Ein Lichtblick: Turbulente Märkte sorgen für Handelsvolumen – und damit für Einnahmen bei Investmentbanken mit starken Trading-Desks. Doch ob das reicht, um die Einbußen zu kompensieren, bleibt fraglich.

Private Equity: Von beiden Seiten unter Druck

Kaum ein Segment wurde so hart getroffen wie der Private-Equity-Sektor. Firmen wie Blackstone, Apollo oder KKR verwalten Tausende Unternehmen – viele davon hoch verschuldet, gekauft zu Hochzins-Zeiten. Jetzt droht ein doppelter Druck: sinkende Bewertungen und Investoren, die auf Rückflüsse warten. Allein Apollo und KKR verloren je rund 20 Prozent in einer Woche.

Konsumgüter trotzen dem Sturm

Während Tech und Finanz abstürzen, zeigen sich klassische Konsumgüter robust. Konzerne wie Hormel Foods oder General Mills legten sogar leicht zu – und auch Gesundheitsriese UnitedHealth verzeichnete Gewinne. In Krisenzeiten bleiben Grundnahrungsmittel und Gesundheitsdienste gefragt, was diese Aktien für Investoren attraktiv macht.

Immobilien: Aufschwung mit Einschränkungen

Unerwartet positive Töne kamen aus dem Bausektor. Da Trump kanadisches Holz von den Zöllen ausnahm, zogen die Aktien von PulteGroup und Lennar wieder an. Zudem könnten fallende Hypothekenzinsen die Nachfrage stützen. Gleichzeitig belasten höhere Preise für andere Baumaterialien die Kalkulation – ein Balanceakt mit offenem Ausgang.

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