TikTok-Übernahme in den USA: AppLovin und Amazon steigen ins Rennen ein

AppLovin und Amazon wollen TikTok kaufen – Trump setzt ByteDance unter Druck. Kommt der Mega-Deal oder das Verbot?

Auf einen Blick:
  • Applovin bringt sich als TikTok-Käufer mit prominenter Unterstützung in Stellung
  • Amazon reicht Gebot ein, gilt aber als Außenseiter
  • Trump könnte TikTok-Verhandlungen mit China-Zöllen verknüpfen

TikTok steht wieder einmal im Fokus der US-Politik. Nachdem Präsident Trump dem chinesischen Mutterkonzern ByteDance ein Ultimatum gesetzt hat, formiert sich eine Gruppe potenzieller Käufer. AppLovin und Amazon haben laut Wall Street Journal Angebote vorgelegt – doch ob eines davon durchkommt, ist offen. Klar ist: Das Rennen um die App mit Millionen junger Nutzer ist mehr als nur ein Wirtschaftsthema. Es geht um Macht, Daten und Einfluss.

TikTok zwischen Verbot und Verkauf

Die Uhr tickt. Bis zum 5. April muss ByteDance TikTok verkaufen – oder der Dienst wird in den USA gesperrt. Das hat Trump nach seiner Rückkehr ins Weiße Haus deutlich gemacht. Grund sind Sicherheitsbedenken: Washington befürchtet, dass Nutzerdaten in die Hände der chinesischen Regierung gelangen könnten.

Hinter den Kulissen wird seit Wochen verhandelt. Der Präsident selbst ließ sich am Mittwoch über eine mögliche Lösung informieren. Im Raum steht ein Deal mit einem Konsortium rund um Oracle, AppLovin und mehrere US-Investoren – darunter BlackRock, Silver Lake und Andreessen Horowitz.

AppLovin bringt sich in Stellung

Ein besonders ambitionierter Bewerber ist das Mobile-Tech-Unternehmen AppLovin. Laut Wall Street Journal hat der Konzern nicht nur ein offizielles Angebot abgegeben, sondern sich auch die Unterstützung von Casino-Mogul Steve Wynn gesichert. Die Idee: TikTok mit AppLovins Werbe-Know-how aufwerten, Sicherheitsbedenken adressieren – und zugleich ein Wachstumsimpuls für die US-Wirtschaft.

Mit einer Marktkapitalisierung von 100 Milliarden Dollar bringt AppLovin genug Gewicht mit, um ernst genommen zu werden. Die hauseigene KI-Plattform könnte das Geschäftsmodell von TikTok sogar noch effizienter machen – allerdings bleibt offen, wie sich ByteDance zum Thema Verkauf positioniert. Bisher hieß es von dort: kein Interesse.

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Amazon mischt mit – aber wohl ohne Chance

Kurz vor Ablauf der Frist hat auch Amazon ein Gebot abgegeben – direkt adressiert an Vizepräsident JD Vance und Handelsminister Howard Lutnick. Doch wie das WSJ berichtet, sieht das Weiße Haus darin keinen ernsthaften Kandidaten. Gründe wurden nicht genannt. Amazon selbst schweigt.

Trump, China und das politische Kalkül

Während die Wirtschaft verhandelt, denkt Trump offenbar strategisch weiter. In seinem Umfeld wird darüber spekuliert, ob der TikTok-Deal an andere Themen gekoppelt werden könnte – etwa die jüngst verhängten China-Zölle. Trump deutete öffentlich an, dass er im Gegenzug zu Zugeständnissen bei TikTok auch über Zollerleichterungen reden würde. Das erhöht den politischen Druck auf Peking – und macht den Ausgang des Deals noch unberechenbarer.

ByteDance im Dilemma

Die zentrale Frage bleibt: Ist ByteDance überhaupt verkaufsbereit? Die chinesische Regierung hat sich bisher nicht offen gegen einen Deal gestellt, dürfte aber kein Interesse daran haben, dass ein globaler Social-Media-Erfolg ausgerechnet in US-Hände fällt. Gleichzeitig ist TikTok für ByteDance wirtschaftlich zu wichtig, um es einfach aufzugeben.

Die kommenden Tage dürften entscheidend werden. Viel hängt davon ab, wie Trump, Investoren und Peking taktieren – und wie TikTok sich in einem politisch wie wirtschaftlich hochexplosiven Umfeld behaupten kann.

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