Tech-Aktien-Crash 2025: So liefen frühere Bärenmärkte am Nasdaq

Nasdaq stürzt ab – Bärenmarkt! Was historische Daten über Erholung, Chancen und Risiken verraten. So handeln Anleger jetzt mit Weitblick.

Auf einen Blick:
  • Nasdaq rutscht erstmals seit 2022 wieder in den Bärenmarkt
  • Historische Daten zeigen: Nach dem Einbruch folgt oft die Erholung
  • Tech-Aktien schneiden ein Jahr nach Bärenmarkt-Beginn oft besonders gut ab

Der Tech-Index Nasdaq ist offiziell in einen Bärenmarkt gerutscht – ein Rückgang von mehr als 20 Prozent seit dem letzten Hoch. Auslöser war die Eskalation im Handelsstreit zwischen den USA und China. Doch so dramatisch die Lage wirkt: Ein Blick in die Historie zeigt, dass nach dem Absturz oft auch die Erholung folgt.

Der Rückschlag kam mit Ansage

Am Freitag sackte der NASDAQ Composite um fast 6 Prozent ab und schloss bei 15.587 Punkten. Damit ist die Schwelle zum Bärenmarkt überschritten – erstmals seit Ende 2022. Zeitgleich stürzte auch der Russell 2000, der die Entwicklung kleinerer US-Unternehmen abbildet, auf ein neues Tief. S&P 500 und Dow Jones stehen ebenfalls kurz davor, offiziell als „bärisch“ zu gelten.

NASDAQ Composite Index Chart

Auslöser war die überraschende Vergeltung Chinas auf Trumps Importzölle: Ab nächster Woche sollen 34 Prozent Zoll auf US-Waren erhoben werden. Die Angst vor einer weltweiten Rezession wächst – trotz positiver Signale vom US-Arbeitsmarkt.

Bärenmärkte verlaufen meist kürzer als befürchtet

Historisch betrachtet ist ein Bärenmarkt im Nasdaq keine Ausnahme. Seit 1973 gab es 20 solcher Phasen. Durchschnittlich dauerten sie 111 Handelstage – also etwa fünf Monate. Auch der letzte Bärenmarkt 2022 hielt sich an dieses Muster: Nach gut vier Monaten war der Tiefpunkt erreicht.

Was danach passierte, macht Mut. In den ersten 30 Tagen nach Erreichen der 20-Prozent-Marke legte der Nasdaq im Schnitt um 1,3 Prozent zu. Innerhalb von drei Monaten waren es 7,1 Prozent. Und nach einem Jahr stand ein durchschnittliches Plus von fast 13 Prozent auf dem Tacho.

Der erste Schock ist oft nicht der letzte – aber auch nicht von Dauer

Auch wenn die Vergangenheit keine Garantie für die Zukunft ist, zeigt sie ein klares Muster: Nach dem ersten Absturz folgt oft eine volatile Phase. Kleinere Rückschläge sind üblich. Doch mit etwas Geduld und einem kühlen Kopf haben sich langfristig orientierte Investoren fast immer belohnt.

Das gilt nicht nur für den Nasdaq. Auch der Russell 2000, der aktuell rund 22 Prozent unter seinem Höchststand liegt, zeigt typische Erholungsmuster. Zwar ging es in der Woche nach Erreichen des Bärenmarktschnitts oft noch einmal um knapp 2 Prozent weiter runter. Doch nach drei Monaten lag der Index im Durchschnitt schon wieder 6,8 Prozent im Plus – nach sechs Monaten fast 12 Prozent.

Tech-Aktien bleiben Treiber der Zukunft

Gerade Technologie-Aktien haben nach Bärenmärkten oft überdurchschnittlich performt. Sie profitieren von langfristigen Trends wie Digitalisierung, Künstliche Intelligenz oder Automatisierung – unabhängig von kurzfristigen politischen Krisen.

Wer also jetzt investiert bleibt oder mit Bedacht nachkauft, setzt nicht nur auf historische Erholungschancen, sondern auch auf Zukunftsmärkte.

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