Strategy, ehemals als MicroStrategy bekannt, sorgt wieder für Schlagzeilen. Das Unternehmen kaufte kürzlich 6.911 Bitcoin für 584 Millionen Dollar. Damit steigt der Gesamtbestand auf über 500.000 Bitcoin – ein bemerkenswerter Meilenstein. Der Bitcoin-Kurs reagierte prompt mit einem Anstieg, und das Marktvertrauen scheint gestärkt. Doch hinter dieser Erfolgsmeldung verbergen sich riskante Strukturen, die den Kryptomarkt ins Wanken bringen könnten.
Die gefährliche Wette des Michael Saylor
Michael Saylor, die treibende Kraft hinter Strategy, setzt alles auf eine Karte. Seine Ankündigung über den jüngsten Kauf ließ aufhorchen: 6.911 BTC für rund 584,1 Millionen Dollar zu einem Durchschnittspreis von 84.529 Dollar pro Bitcoin. Das Unternehmen hält nun insgesamt 506.137 BTC, erworben für etwa 33,7 Milliarden Dollar.
Die massiven Bitcoin-Käufe werden nicht etwa durch üppige Gewinne ermöglicht. Strategy verlässt sich stattdessen auf erhebliche Schuldenverpflichtungen. Besonders die STRK-Perpetual-Security spielt dabei eine zentrale Rolle. Kurz vor dem jüngsten Kauf erhöhte das Unternehmen sein Aktienangebot um über 200 Millionen Dollar.
Das Dilemma: Verkaufen unmöglich?
Experten sehen ein grundlegendes Problem: Strategy kann seine enormen Bitcoin-Bestände kaum je verkaufen, ohne das Marktvertrauen nachhaltig zu beschädigen. Das Unternehmen steckt in einer selbstgeschaffenen Falle. Mit negativen Cashflows und massiven Schuldenverpflichtungen hängt alles am fortgesetzten Kursanstieg des Bitcoin.
Was passiert bei fallenden Kursen?
Die kritische Frage bleibt: Was geschieht, wenn der Bitcoin-Kurs einbricht? Die Community würde eine erzwungene Liquidation als äußerst negatives Signal deuten. Zudem könnten Steuerverpflichtungen dem Unternehmen zusätzliche Probleme bereiten.
MicroStrategy Aktie Chart
Saylor als Garant des Marktvertrauens
Seit Ende 2024 hat Strategy seine Kaufaktivitäten erheblich intensiviert, obwohl Bitcoin in diesem Zeitraum ein Allzeithoch erreichte. Michael Saylor fungiert mittlerweile als wichtiger Vertrauensanker für den gesamten Bitcoin-Markt. Sollten jedoch die Marktbedingungen außer Kontrolle geraten, könnten die enormen Schulden von Strategy zu einem systemischen Problem werden.
Die Krypto-Community beobachtet jeden Schritt des Unternehmens mit Argusaugen. Ein Nachlassen der Kaufaktivität oder gar Verkäufe würden sofort als Alarmsignal gewertet. Die Zukunft wird zeigen, ob Saylors riskante Strategie aufgeht oder ob der Bitcoin-Gigant am Ende seiner eigenen Größe zum Opfer fällt.
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