Die weltweite Versorgung mit Stablecoins könnte bis Ende 2025 die Marke von einer Billion Dollar erreichen und damit zum entscheidenden Katalysator für das breitere Wachstum des Kryptowährungsmarktes werden. Diese bemerkenswerte Prognose stammt von David Pakman, Managing Partner bei CoinFund, der von einem regelrechten Aufschwung bei der Stablecoin-Adoption spricht.
Explosives Wachstum in Sicht
Er erklärte während einer Präsentation, dass man sich in einer Phase der Stablecoin-Adoption befinde, die sich in diesem Jahr wahrscheinlich dramatisch steigern werde. Man könnte seiner Meinung nach von 225 Milliarden Dollar Stablecoins auf eine Billion Dollar allein in diesem Kalenderjahr kommen.
Obwohl diese Zahlen im Vergleich zu den globalen Finanzmärkten bescheiden erscheinen, würden sie eine signifikante Verschiebung für die Blockchain-basierte Finanzwelt darstellen. Aktuell liegt die Gesamtversorgung mit Stablecoins laut Glassnode-Daten mit über 208 Milliarden Dollar bereits auf einem Allzeithoch – und der Trend zeigt weiter nach oben.
Vom Handel zum Zahlungsverkehr
Besonders bemerkenswert ist die Veränderung in der Nutzung von Stablecoins. Das Transaktionsvolumen ist seit 2021 um das 22-fache gestiegen, während gleichzeitig die durchschnittliche Transaktionsgröße deutlich abgenommen hat. Diese Entwicklung deutet darauf hin, dass Stablecoins zunehmend für alltägliche Zahlungen und weniger für große Überweisungen genutzt werden.
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Diese Beobachtung deckt sich mit Aussagen von Ki Young Ju, dem Gründer und CEO von CryptoQuant. Dieser stellt fest, dass Stablecoins verstärkt für Überweisungen und als Wertaufbewahrungsmittel verwendet werden. Allerdings weist er darauf hin, dass das bloße Wachstum der Stablecoin-Versorgung ohne zusätzliche Katalysatoren nicht ausreichen wird, um den Bitcoin-Kurs anzukurbeln.
ETFs als zusätzlicher Wachstumsfaktor
Die Experten erkennen insbesondere zusätzliche Möglichkeiten in Verbindung mit Exchange-Traded Funds (ETFs). So könnte ein Wendepunkt eintreten, falls ETFs in diesem Jahr ihren Anteilseignern Staking-Belohnungen oder Renditen anbieten dürften. Dies würde zu einer erheblichen Belebung im DeFi-Sektor führen. Andere Analysten interpretieren die wachsende Stablecoin-Versorgung als Indiz dafür, dass sich der Markt wahrscheinlich noch mitten im Zyklus befindet und nicht am Höhepunkt des Bullenmarktes steht. Dies könnte darauf hindeuten, dass noch erhebliches Wachstumspotenzial besteht.
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