Die Aktie von Siemens Energy leidet offenbar noch immer unter einem Medienbericht vom Montag über möglicherweise geringere Ausgaben von Microsoft für das Leasing von KI-Rechenzentren, was für ein Energietechnikunternehmen keine gute Entwicklung wäre. Anders jedenfalls ist der Kursverlauf kaum zu erklären. Nach einem weiteren Minus von 1,18 Prozent im Xetra-Handel am Donnerstag notiert die Siemens-Energy-Aktie nur noch bei 55,28 Euro – und damit weit unter den 60,64 Euro vom vorigen Freitag. Dabei gaben gleich zwei Analysten zuletzt eine Kaufempfehlung ab, aber hört das noch jemand?
Zwei US-Banken empfehlen Siemens Energy
So hatte zunächst die US-Investmentbank Goldman Sachs ihr Kursziel für Siemens Energy am Dienstag von 60 auf 61 Euro leicht angehoben und die Einstufung auf „Buy“ belassen. Analyst Ajay Patel passte laut Medienberichten „seine Schätzungen an die Resultate des ersten Geschäftsquartals an“, wie es hieß.
Morgan Stanley blieb am Mittwoch ebenfalls optimistisch, beließ den fairen Wert für Siemens Energy noch etwas höher bei 64 Euro. Die Aktien preisten nur „das untere Ende der Unternehmenszielspanne für den operativen Gewinn (Ebitda) für 2028 ein, argumentierte Analyst Max Yates in seinem Kommentar. Es sei aber unwahrscheinlich, dass der Konzern nur da landen werde. Damit ergebe sich laut Yates „eine weitere Kaufchance“.
- Die Anleger reagierten nur kurz positiv auf die Empfehlung und holten die Aktie aus ihrem Tagestief bei gut 51 Euro
- Mittlerweile entfernen sich die Papiere aber wieder von ihrem Rekordhoch von 64,56 Euro vom 17. Februar
Berenberg mit höchstem Kursziel für Siemens Energy
Damals waren die Deutsche Bank mit einem Kursziel von 65 Euro sowie die Berenberg-Bank mit sogar 75 Euro als fairem Wert für die Aktie von Siemens Energy offenbar noch durchgedrungen. Wirklich beschweren können sich langfristig Investierte allerdings nicht. Aufs Jahr gesehen hat der Energietechnikkonzern seinen Börsenwert noch immer annähernd vervierfacht.
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