„Kind Reciprocal“ nennt der US-Präsident sein neues Zollpaket. Wie hoch der Importzoll von Gütern ausfällt, ist nämlich abhängig vom jeweiligen Handelsverhältnis des Landes zu den USA. Diese „reziproken Zölle“ fallen also von Land zu Land unterschiedlich aus.
Berechnungsgrundlage, nein danke
Wie genau der zusätzliche Zollsatz berechnet wird ist nicht bekannt, fest steht nur dass der Anteil der Güter die ein Land aus den USA importiert ins Verhältnis mit den gesamten nationalen Importen gesetzt werden. Doch nicht nur wie viel die Länder importieren ist wichtig, auch das Exportvolumen in die USA ist von Bedeutung. Diese Faktoren bestimmen die Handelsbilanz der Länder mit den USA und damit die Höhe des Zolls.
Wie du mir, so ich dir
Ein Beispiel, China und Vietnam weisen beide ein hohes Handelsdefizit mit der USA auf und importieren relativ gesehen wenig aus den Staaten. Die Ungleichheit im Handelsverhältnis wird entsprechend näherungsweise bestimmt und fällt dann zur Hälfte als Zoll an. Für Vietnam liegt dieser Wert bei über 90 Prozent, deshalb liegt der reziproke Zoll für das Land insgesamt bei 46 Prozent.
10 Prozent und aufwärts
Europäische Länder wie Deutschland müssen mit einer weiteren Zollbelastung von 20 Prozent rechnen, der Wert für China liegt bei 34 Prozent. Die Zölle liegen laut Trump-Administration mindestens bei 10 Prozent.
Dow Jones Chart
Schock trotz Ankündigung
Die US-Indizes rutschten nachbörslich mehrere Prozentpunkte ab, vor allem der technologielastige NASDAQ 100 büßte ein, auch der Dow Jones verzeichnete Kursverluste. Die Börsen in Asien erlitten am Mittwochmorgen ebenfalls Kursverluste, wie der japanische Nikkei-Index der um drei Prozentpunkte fiel.
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