Das Industrieunternehmen Schlatter verzeichnete im Geschäftsjahr 2024 einen deutlichen Gewinnrückgang. Das operative Ergebnis (EBIT) sank um mehr als 70 Prozent auf 2,0 Millionen Franken, wie das Unternehmen am Freitag bekannt gab. Der Reingewinn nach Minderheiten fiel mit 1,5 Millionen Franken sogar um fast 75 Prozent niedriger aus als im Vorjahr.
Bereits Ende Januar hatte Schlatter einen Umsatzrückgang angekündigt und einen EBIT im niedrigen einstelligen Millionenbereich in Aussicht gestellt. Der Nettoerlös wurde nun auf 113,2 Millionen Franken nachjustiert, was einem Rückgang von 12,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht und damit noch etwas unter den ursprünglichen Schätzungen liegt.
Umsatzeinbußen in beiden Geschäftssegmenten
Sowohl das Segment Schweißen mit einem Rückgang von 9,4 Prozent auf 91,3 Millionen Franken als auch das Segment Weben mit einem Minus von 21,2 Prozent auf 21,9 Millionen Franken verzeichneten Umsatzeinbußen. Als Gründe für diese Entwicklung nannte das Unternehmen unter anderem Verzögerungen bei der Inbetriebnahme von Anlagen sowie einen Hackerangriff im August.
Rückläufiger Auftragseingang und -bestand
Der Auftragseingang ging um 10,2 Prozent auf 101,6 Millionen Franken zurück. Der Auftragsbestand lag mit 61,4 Millionen Franken 17 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Dennoch betont Schlatter, dass dieser Bestand die Auslastung für das Geschäftsjahr 2025 weitgehend sicherstelle.
Stabile Dividende trotz Gewinneinbruch
Trotz des erheblichen Gewinnrückgangs sollen die Aktionäre eine unveränderte Dividende von 1,00 Franken je Aktie erhalten. Diese setzt sich zu gleichen Teilen aus einer regulären Dividende und einer Ausschüttung aus den Kapitalreserven zusammen.
Verhaltener Ausblick für 2025
Für das laufende Geschäftsjahr 2025 zeigt sich Schlatter eher zurückhaltend in seinen Prognosen. Das Unternehmen rechnet zwar mit einem niedrigeren Umsatz, strebt jedoch gleichzeitig eine Steigerung des Betriebsergebnisses (EBIT) an.
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