Der Generikahersteller Sandoz hat seine im Vorfeld der Novartis-Abspaltung 2023 emittierten Anleihen über 750 Millionen US-Dollar vollständig zurückgezahlt. Die Rückzahlung wurde durch die Erlöse aus drei im März begebenen Anleihen finanziert, wie das Unternehmen am Montagabend mitteilte.
Durch diese Transaktion wird der jährliche Zinssatz von Sandoz auf die Bruttoverschuldung voraussichtlich unter 4 Prozent fallen. Nach der Rückzahlung der bestehenden und der Platzierung der neuen Anleihen wurde das Schuldenprofil mit einer durchschnittlichen Laufzeit von rund 5,5 Jahren bis 2035 verlängert.
Neue Kreditfazilität stärkt finanzielle Flexibilität
Zusätzlich hat Sandoz eine neue revolvierende Kreditfazilität in Höhe von 2 Milliarden US-Dollar vereinbart. Diese Vereinbarung hat eine Laufzeit von fünf Jahren und beinhaltet die Option, zweimal um jeweils ein Jahr verlängert zu werden. Sie ersetzt die bisher nicht in Anspruch genommene revolvierende Kreditfazilität über 1,25 Milliarden US-Dollar, die seit der Abspaltung von Novartis bestand.
Verbesserte Finanzstruktur nach Unabhängigkeit
Finanzchef Remco Steenbergen betonte die positiven Auswirkungen dieser Maßnahmen: „Wir haben ein robustes Reifeprofil aufgebaut und unsere Finanzierungskosten seit der Unabhängigkeit deutlich reduziert.“ Die neue Kreditfazilität stärke die Bilanz und verschaffe dem Unternehmen einen erheblichen finanziellen Spielraum für zukünftige Entwicklungen.
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