Ölpreis: Trump-Wahnsinn zeigt Wirkung!

Die jüngsten Strafmaßnahmen der US-Regierung zeigen bereits Wirkung auf den venezolanischen Energiesektor, mit einem deutlichen Exportrückgang von 11,5 Prozent im März.

Auf einen Blick:
  • Sekundärzölle belasten chinesische Energieimporte
  • Chevron-Lizenz für US-Exporte entzogen
  • China bleibt Hauptabnehmer venezolanischen Öls
  • Politischer Konflikt zwischen Trump und Maduro

Während der Ölpreis am Mittwochmittag vor Donald Trumps groß angekündigter Zoll-Tirade leicht an Wert einbüßen musste, gibt es neue Erkenntnisse über die Auswirkungen der (bereits bekannten) Maßnahmen gegen Venezuela.

Ölexporte rückläufig: Trumps Venezuela-Sanktionen zeigen Wirkung

Zur Einordnung: Trump hatte Ende März ein Dekret unterzeichnet, wonach ab dem 2. April Länder mit einem 25-prozentigen Zoll belegt werden sollen, die von Venezuela Erdgas oder Erdöl abkaufen. Dabei handelt es sich also um sogenannte Sekundärzölle, die vor allem China treffen würden. Die Volksrepublik ist traditionell – neben den USA selbst – ein großer Abnehmer fossiler Energieträger aus dem südamerikanischen Land.

Zudem hatte Trump zuvor bereits eine wichtige Lizenz des US-Ölkonzerns Chevron gestrichen und dem Unternehmen somit verboten, sein in Venezuela produziertes Öl in die USA zu exportieren.

Die Maßnahmen gegen das südamerikanische Land zeigen nun Früchte, wie aus Medienberichten hervorgeht. Demnach zeigen Schiffsdaten, dass die Öl- und Gasexporte Venezuelas schon im März um 11,5 % rückläufig waren.

China war dennoch weiterhin der größte Empfänger venezolanischen Rohöls. Allein im März wurden pro Tag rund 480.000 Barrel in die Volksrepublik verschifft. Die USA blieben auf Platz 2 mit 210.700 Barrel pro Tag, gefolgt von Indien (60.160) und Kuba (50.130).

Trump auf Kriegsfuß mit Venezuelas Präsident Maduro

Zur Einordnung: Trump hat die Regierung von Venezuelas Präsident Nicolás Maduro wiederholt als illegitim bezeichnet, insbesondere nach den umstrittenen Wahlen 2024, die von vielen als manipuliert angesehen werden.

Auch wirft Trump der Regierung vor, absichtlich kriminelle Bandenmitglieder in die USA zu schicken, um dort für Chaos zu sorgen. Mit den Sanktionen gegen den wichtigen Ölsektor des Landes will der US-Präsident auch den Einfluss Chinas in Südamerika reduzieren.

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