Der Ölpreis hat am Montagmittag Zuwächse verzeichnet. So stieg die Sorte WTI zur Mittagszeit um immerhin 1,25 % auf 68,04 USD pro Barrel (Stand: 17.03.2025, 13:30 Uhr).
USA greifen Huthi an: Öl-Lieferkette zwischen den Fronten
Hintergrund der Preiserhöhung sind unter anderem die jüngsten Angriffe der USA auf die Huthi-Miliz im Jemen. Am Wochenende hatte US-Präsident Donald Trump harte militärische Maßnahmen gegen die Islamisten gestartet. Dabei wurden nach offiziellen Angaben bislang mehr als 50 Menschen getötet.
Auslöser war eine Ankündigung der Huthi, ihre bereits 2023 gestarteten Angriffe auf Schiffe im Roten Mehr nach der sechswöchigen Waffenruhe im Gazastreifen wieder aufzunehmen. Die Huthi sind mit der Hamas in Gaza und der Regionalmacht Iran verbündet.
Die Angriffe auf die Schiffe hatten in den letzten Jahren den internationalen Schiffsverkehr und Handel empfindlich gestört. Vor allem für Öl- und Gaslieferungen ist das Rote Meer bzw. der Suezkanal wichtig. Über dieses Nadelöhr werden große Mengen der fossilen Rohstoffe aus dem Nahen Osten nach Europa verschifft.
Der wieder aufgeflammte militärische Konflikt im Nahen Osten, der eine wichtige Öl-Region ist, hat den Ölpreis am Montag unterstützt, da darunter das globale Angebot leiden könnte.
Auch China stützt den Ölpreis
Hinzu kam eine Meldung aus China. So hat Peking einen Sonderplan zur Ankurbelung des inländischen Konsums angekündigt – inklusive positiver Wirtschaftsdaten. China ist der größte Ölverbraucher der Welt. Entsprechend ist dessen Konjunktur essenziell für die Nachfrage und letztendlich für den Marktpreis.
Inwieweit der Ölpreisanstieg vom Montag nachhaltig ist, wird sich nun zeigen. Etliche Branchenkenner schreiben dem fossilen Energieträger und Rohstoff aufgrund beständiger Nachfrage-Hindernisse in vielen konjunkturell eher schleppend laufenden Volkswirtschaften nur wenig Aufwärtspotenzial zu.
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