Roche Holding Aktie: Der neue Weg!

Pharmakonzern verzeichnet Rückschlag bei Phase-III-Studie für Multiple-Sklerose-Medikament, bestätigt jedoch Wirksamkeit der Standarddosierung und plant neue Darreichungsformen.

Auf einen Blick:
  • Standarddosierung bleibt optimale Behandlungsoption
  • Marktposition als meistverordnete MS-Therapie
  • Neue subkutane Verabreichungsform eingeführt
  • Patentschutz läuft 2028/29 aus

Roche hat in einer Phase-III-Studie mit dem Multiple-Sklerose-Mittel Ocrevus die gesteckten Ziele nicht erreicht. In der Musette-Studie wurde untersucht, ob eine höhere Dosis des derzeit zugelassenen Ocrevus (Ocrelizumab) Menschen mit schubförmiger Multipler Sklerose einen zusätzlichen Nutzen bringt, wie aus einer Mitteilung vom Mittwoch hervorgeht.

„Wir wollten sehen, ob die höhere Dosierung den Krankheitsverlauf noch besser aufhalten kann, als die bereits zugelassene Variante“, erklärte Amy VanBuskirk, Global Therapeutic Area Lead Neurology, im Gespräch mit AWP.

Während die höhere Dosierung keinen zusätzlichen Nutzen brachte, habe sie am Ende die Wirksamkeit der bereits zugelassenen Form immerhin untermauert, so die Forscherin weiter. „Die Ergebnisse unterstützen Ocrevus als optimale Dosis zur Verlangsamung des Fortschreitens der Behinderung.“

Wie Roche in der Mitteilung ebenfalls betont, habe das MS-Mittel mit seiner Zulassung 2017 einen „neuen Behandlungsstandard bei Multipler Sklerose gesetzt und ist die am häufigsten verschriebene krankheitsmodifizierende Therapie in den Vereinigten Staaten“.

Erst kürzlich sei Ocrevus in einer subkutanen Darreichungsform lanciert worden, die eine Verabreichung deutlich vereinfache und verkürze. Darüber hinaus entwickle Roche eine neuartige hochkonzentrierte Formulierung für eine noch bequemere Verabreichung über ein Gerät am Körper.

Erwartete Marktreaktion auf die Studienergebnisse

Die Marktreaktion auf die Studiendaten dürfte am Donnerstag zunächst negativ ausfallen. Ocrevus gehört zu den Mitteln, dessen Patentschutz in absehbarer Zukunft ausläuft. In Richtung 2028/29 dürfte das Mittel seinen Schutz zunächst in den USA und dann in Europa verlieren – vorausgesetzt der Schutz kann nicht durch eine neuartige Formulierung verlängert werden.

Eine solche Verlängerung könnte für zusätzliche Umsätze zwischen 1 und 2 Milliarden Franken sorgen, wie Roche anlässlich seiner Jahreszahlen Ende Januar in einer Präsentation gezeigt hatte. Mit 6,7 Milliarden Franken hat Ocrevus 2024 von allen Arzneien den größten Beitrag zum Konzernumsatz geleistet.

Analysten-Einschätzung und Marktpotenzial

Erst zum Wochenstart hatten die Analysten der Bank of America in einer aktuellen Studie geschrieben, dass sie Ocrevus in der höheren Dosierung einen Spitzenumsatz von etwa 2 Milliarden zutrauten. Für die Experten hätte die höhere Dosis die Möglichkeit einer erhöhten Wirksamkeit und damit Marktanteilsgewinne ermöglicht.

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