Rheinmetall-Aktie: Bitterer Beigeschmack!

Der deutsche Rüstungskonzern beginnt im Juli mit der Produktion wichtiger Bauteile für US-Kampfjets, während Abhängigkeitsbedenken in Europa zunehmen.

Auf einen Blick:
  • Neue Fabrik in Weeze startet Produktion
  • Jährlich 30 Rumpfmittelteile geplant
  • Trumps Politik als mögliches Risiko
  • Nukleare Teilhabe Deutschlands betroffen

Die Bundeswehr will ihre Luftfähigkeiten modernisieren und beschafft sich hierfür US-Kampfjets des Modells F-35. Diesen sollen perspektivisch die in die Jahre gekommenen Tornado-Jets ablösen. Mit von der Partie: Rheinmetall.

F-35-Jets: Rheinmetall startet Komponentenbau schon in diesem Sommer

Der deutsche Rüstungskonzern wird in seiner neuen Fabrik in Weeze (NRW) wichtige Bauteile für den Tarnkappenjet herstellen und damit in Kooperation mit US-Konzernen einen wichtigen Beitrag zur F-35-Beschaffung leisten. Die Produktion in Weeze soll bereits in diesem Juli anlaufen.

Konkret geht es um die Herstellung von jährlich 30 Rumpfmittelteilen. Diese sind nicht nur für die Bundeswehr bestimmt, sondern auch für andere Streitkräfte, die künftig auf F-35-Jets setzen wollen.

Trumps Politik offenbart Risiken

Das Produktionsprogramm von Rheinmetall steht jedoch auch in der Kritik – vor allem mit Blick auf Donald Trumps antieuropäische Politik. So gibt es Befürchtungen, dass die US-Regierung die Nutzbarkeit der gelieferten Jets nachträglich einschränken könnte, um Europa unter Druck zu setzen. Das könnte zum Beispiel über eine Kappung der Cloud-Verbindung oder über einen Stopp der Ersatzteillieferungen erfolgen, so Militärexperten.

Am Beispiel Dänemark wird das ganze Dilemma deutlich. Sollte Donald Trump tatsächlich mit militärischer Gewalt versuchen, Dänemark die Insel streitig zu machen, könnte die US-Regierung die F-35-Jets der Dänen möglicherweise lahmlegen.

Der ehemalige Wirtschaftsminister des deutschen Nachbarlands, der einst selbst die Beschaffung der Jets unterstützt hatte, äußerte kürzlich erhebliche Bedenken. „Als einer der Entscheidungsträger hinter dem Kauf der F-35 bedauere ich dies“, sagte Rasmus Jarlov.

Die Bedeutung der F-35-Flieger für die nukleare Teilhabe Deutschlands

Für Deutschland ist die Tragweite des Ganzen indes noch problematischer. Denn: Die 35 brandneuen F-35-Flugzeuge sollen nicht nur als konventionelle Kampfjets dienen, sondern im Notfall auch als Träger von Massenvernichtungswaffen.

Die USA haben in Deutschland Atomwaffen stationiert, die im Zuge der nuklearen Teilhabe von der Bundeswehr zu Verteidigungszwecken eingesetzt werden dürfen. Würde Deutschland nun auf die US-Jets verzichten, könnte ein wichtiges Element der militärischen Abschreckung gerade gegenüber Russland wegfallen.

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