Am gestrigen Dienstag zeigte die Rheinmetall-Aktie sich wieder etwas fester. Profitieren konnte das Papier von einer allgemein zuversichtlicheren Stimmung und auch die Präsentation des in Zusammenarbeit mit Lockheed Martin ertüftelten Mehrfach-Raketenwerfers GMARS sorgte für Aufsehen. Die spontane Kauflaune sollte jedoch nicht lange anhalten.
Heute bekommt die Rheinmetall-Aktie es schon wieder mit Gegenwind zu tun, und das nicht zu knapp. Bereits im morgendlichen Handel mussten Verluste von 3,8 Prozent hingenommen werden, was den Kurs bedenklich nahe an die Linie von 1.300 Euro trieb. Die Gründe für den neuerlichen Verkaufsdruck sind freilich schnell gefunden.
Trump gibt den Ton an
Zum Zeitpunkt des Entstehens dieses Artikels sind es nur noch wenige Stunden, bis US-Präsident Donald Trump seine jüngsten Zollabsichten wohl im Detail erläutern wird. Im Vorfeld stellte er die Märkte auf wechselseitige Zölle gegenüber allen Ländern ein, die ihrerseits Einfuhrzölle auf US-Produkte erheben. Dabei soll laut Trump kein einziges Land außen vor gelassen werden.
Rheinmetall Aktie Chart
Besorgt sind Beobachter darüber, dass Trump weitaus mehr als die Handelspartner zulangen könnte. Die „Washington Post“ schrieb unlängst, dass die Zölle wohl bei bis zu 20 Prozent liegen könnten. Mit alledem hat Rheinmetall zwar nicht direkt etwas zu tun. Doch eine allgemein getrübte Stimmung könnte besonders bei Titeln zu Gewinnmitnahmen führen, die zuvor hervorragend gelaufen sind.
Rheinmetall blickt nach unten
In letztere Kategorie darf die Rheinmetall-Aktie mit Kursgewinnen von 110 Prozent seit Jahresbeginn fraglos gezählt werden. Weitet sich die Verkaufsstimmung aus, wäre eine Ausweitung der Korrektur daher kaum auszuschließen. Selbst wenn es so kommen sollte, wäre eine derartige Entwicklung aber auch nicht überzubewerten. So oder so bleibt Rheinmetall auf Wachstumskurs und an den prall gefüllten Auftragsbüchern wird auch Donald Trump nicht rütteln können.
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