Der Abwärtstrend der Puma-Aktie hält weiter an. Am Freitag wertete das Papier um 4,4 Prozent ab und schlug bei mageren 22,63 Euro auf, unweit entfernt des 52-Wochen-Tiefs bei 21,25 Euro. Der neuerliche Einbruch kommt nicht vollkommen überraschend. Der unruhige Blick der Aktionäre dürfte vor allem in Richtung USA gehen.
Dort erfuhren die Märkte schwere Abverkäufe, nachdem es unschöne Daten zu Inflation und Konsumlaune zu sehen gab. Kurz zusammengefasst stiegen die Preise mehr als erwartet und die Verbraucher hielten sich wieder stärker bei ihren Ausgaben zurück. Für Puma ist das eine schmerzhafte Angelegenheit.
Doppelte Belastung für Puma
Bei den jüngsten Zahlen konnte Puma zwar Rekordumsätze für das vergangene Jahr vorweisen. Doch die Marge schmeckte den Anteilseignern nicht und ganz besonders eine Schwäche im US-Markt sorgte für Verkaufsdruck. Es sieht nicht danach aus, als würde die Lage sich alsbald bessern. Sollte der Abschwung in Übersee sich fortsetzen, könnte dies Puma gleich doppelt belasten.
Der deutsche Sportartikelhersteller kauft zahlreiche Vorprodukte in US-Dollar ein. Wechselkursschwankungen wirken sich daher auch bei Geschäften in anderen Ländern negativ aus. Daher ziehen die Bullen sich recht verlässlich zurück, wenn die US-Märkte ins Wanken geraten, was vor dem Wochenende eindrucksvoll zu sehen war.
Geht da noch was?
Puma Aktie Chart
Seit Jahresbeginn hat sich die Puma-Aktie im Wert schon fast halbiert, was natürlich kein schöner Anblick ist. Allerdings erkennen manche Beobachter darin auch interessante Einstiegschancen und zumindest langfristig wird ein Comeback von einigen Analysten fest eingeplant. Das durchschnittliche Kursziel stellt mit 30,86 Euro ein Aufwärtspotenzial von rund 36 Prozent in Aussicht. Das lässt sich zwar noch lange nicht als Versprechen, aber wenigstens als Hoffnungsschimmer interpretieren.
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