PepsiCo-Aktie unter Druck: Kann der Cola-Gigant das Ruder noch rumreißen?

PepsiCo ringt mit schwachen Cola-Verkäufen und wachsendem Konkurrenzdruck. Neue Strategien zeigen erste Wirkung, doch der Weg bleibt steinig.

Auf einen Blick:
  • Pepsi fällt in den USA auf Platz 3 der Cola-Marken zurück – hinter Dr Pepper
  • Neue Kampagnen und Produkte sollen das Getränkegeschäft retten
  • Aktie bleibt dank stabiler Dividende interessant, doch Wachstum stockt

PepsiCo ist einer der größten Lebensmittel- und Getränkekonzerne der Welt. Die US-amerikanische Marke steht nicht nur für die ikonische blaue Cola-Dose, sondern auch für Chips wie Doritos oder Lay’s. Doch die ehemals gefeierte Kultmarke Pepsi steckt im Wandel – oder besser: in einer handfesten Krise. Die Aktie spiegelt diesen Druck wider.

Cola-Krise im Regal

Pepsis Marktanteil in den USA ist auf Platz drei zurückgefallen – hinter Coca-Cola und Dr Pepper. Besonders schmerzhaft: Auch Gatorade, eine wichtige Säule des Getränkegeschäfts, verliert Boden. Verantwortlich dafür sind gleich mehrere Faktoren: Der Trend zu gesünderen Alternativen, ein zu breites Marketing und schlichtweg Lücken im Regal. Selbst wer Pepsi kaufen will, findet sie oft nicht.

Ram Krishnan, neuer Chef des US-Getränkegeschäfts, ist nahezu im Dauereinsatz – mit Checklisten in Supermärkten und einem Ziel: die Marke zurück ins Spiel bringen. Dabei setzt er unter anderem auf eine Neuauflage der „Pepsi Challenge“, gezielte Social-Media-Kampagnen und das Argument, dass Pepsi besser zu Essen passe als Coca-Cola. Erste Zahlen zeigen: Der Plan beginnt zu greifen – mit einem leichten Umsatzplus bei Pepsi in diesem Jahr.

Snacks ziehen, Cola schwächelt

PepsiCo hat sich in den vergangenen Jahren stärker als Snack-Konzern positioniert. 58 % des Umsatzes kamen 2024 aus dem Food-Bereich. Chips verkaufen sich nach wie vor gut, neue Produkte wie Mini-Doritos oder Cheetos-Mac’n’Cheese stützen das Wachstum. Im Getränkesegment hingegen bleibt das Bild durchwachsen. Auch weil Marketing und Innovation zu lange vernachlässigt wurden.

Die Übernahme der Trendmarke „Poppi“ soll jetzt helfen, junge, gesundheitsbewusste Zielgruppen zurückzugewinnen. Für 1,95 Milliarden Dollar sicherte sich PepsiCo die wachstumsstarke Prebiotic-Soda, die mit wenig Zucker und funktionalen Inhaltsstoffen punktet. Ein strategischer Schritt – aber kein Ersatz für den Wiederaufbau der Kernmarken.

Preisgrenze erreicht

PepsiCo konnte in der Vergangenheit durch Preiserhöhungen sinkende Absatzmengen kompensieren. Doch diese Strategie stößt an Grenzen. Zuletzt zeigte sich: Weitere Preisaufschläge führen nicht mehr zu höheren Erlösen. Die Kunden weichen aus oder greifen seltener zu. Analysten sprechen von einem strukturellen Problem – und bezweifeln, dass das Management einen klaren Wachstumsplan hat.

Besonders kritisch: Der Umsatz stagnierte zuletzt trotz höherem Werbebudget. Wichtige Sparten wie Frito-Lay oder Quaker Oats verzeichneten rückläufige Volumina. Auch die Aktie steht unter Druck – und gilt mit einem KGV von rund 18 als ambitioniert bewertet.

PepsiCo Aktie Chart

Hoffnung auf die Dividende

Immerhin: PepsiCo bleibt ein stabiler Dividendenzahler. Die Ausschüttung soll 2025 um 5 % steigen – zum 53. Mal in Folge. Das macht die Aktie weiterhin attraktiv für einkommensorientierte Anleger. Auch die Bilanz ist solide: Ein Zinsdeckungsgrad von 14 signalisiert finanzielle Stärke. Für den Moment schützt das den Kurs.

Wachstum braucht mehr als Nostalgie

Die Rückkehr zur alten Form wird kein Selbstläufer. Zwar gibt es erste Fortschritte – etwa bei Pepsi Zero Sugar oder dem neuen Limonadenprodukt Starry. Doch entscheidend ist, ob es gelingt, die schwächelnde Getränkesparte dauerhaft zu revitalisieren. Dazu braucht es mehr als Retro-Werbung und neue Logos. Ohne stabile Absatzzahlen droht die Cola-Marke weiter in die Bedeutungslosigkeit zu rutschen – und mit ihr ein Stück PepsiCo-DNA.

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