Der österreichische Ölkonzern OMV feilt an seinem Image und will dadurch einige Nachhaltigkeitsaspekte deutlicher hervorheben: Wie das Unternehmen jüngst bekannt gab, führt es aktuell eine neue Werbekampagne durch, um die Werte und Visionen der „OMV Strategie 2030“ zu akzentuieren. Dabei geht es um Themen rund um Nachhaltigkeit bei Energie, Mobilität und Lebensstil.
OMV: Imagefilm betont Öko-Beitrag des Konzerns
Der Kern der am 22. November angelaufenen Kampagne ist ein Werbefilm, welcher eine Welt zeigt, in der Nachhaltigkeit für sämtliche Menschen Realität ist. Hierzu, so der Film, werde OMVs Innovationskraft unter anderem in den Bereichen Kreislaufwirtschaft, SAF (nachhaltige Flugtreibstoffe), Geothermie und Elektromobilität beitragen.
„OMV steht für die zuverlässige Versorgung unserer Kund:innen mit Energie und wesentlichen Kraft- und Rohstoffen. Gleichzeitig arbeiten wir an innovativen Technologien, um uns zu einem integrierten Anbieter nachhaltiger Chemikalien, Kraftstoffe und Energie zu entwickeln“, betonte OMV-Kommunikationschefin Sylvia Shin. „Unsere neue Kampagne transportiert genau diese verantwortungsvolle Transformation.“
OMV versteht die Kampagne nicht nur als Möglichkeit, das eigene Image aufzupolieren, sondern auch als Chance, die Öffentlichkeit in Österreich in Richtung Transformation mitzunehmen und die Menschen für Themen wie Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft zu sensibilisieren.
Verantwortlich für die Werbekampagne ist die Agentur Wien Nord Serviceplan. Der Werbefilm wurde in Kooperation mit PPMNEXT und dem schwedischen Regisseur Daniel Börjesson produziert.
OMV: 133 Mio. Barrel allein 2023
Zur Einordnung: OMV produziert unter anderem in Mittel- und Osteuropa, im Nahen Osten, Afrika sowie Asien Öl und Gas. Die wichtigsten Förderländer des Konzerns waren 2023 Rumänien und die Vereinigten Arabischen Emirate. Allein im letzten Jahr belief sich die Produktion im Upstream-Geschäft auf mehr als 133 Millionen Barrel an Öläquivalenten. Damit ist OMV zwar deutlich kleiner als zum Beispiel die europäischen Konkurrenten Shell und BP, trotzdem für ein hohes Maß an CO2-Emissionen verantwortlich.
Inzwischen investiert der Konzern jedoch verstärkt in nachhaltige Kraft- und Kunststoffe sowie Lösungen für die Kreislaufwirtschaft. Bis zur Mitte des Jahrhunderts will OMV klimaneutral werden.
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