Die Spannung war groß: Nvidia hat seine Zahlen für das vierte Quartal veröffentlicht – und erneut geliefert. Der Chip-Gigant übertraf sowohl die Umsatz- als auch die Gewinnerwartungen und präsentierte eine optimistische Prognose. Dennoch zeigte sich die Aktie nachbörslich volatil. Warum? Ein Blick auf die Details zeigt, was Anleger jetzt wissen müssen.
Nvidia ist weltweit führend im Bereich Grafikprozessoren (GPUs) und hat sich mit seinen KI-Chips zur wichtigsten Technologie-Firma der aktuellen Ära entwickelt. Die GPUs des Unternehmens treiben Rechenzentren, Gaming-PCs und autonome Fahrzeuge an. Besonders im Bereich künstliche Intelligenz (KI) ist Nvidia Marktführer und profitiert massiv vom Boom rund um maschinelles Lernen und Cloud-Computing.
Umsatzexplosion: Data-Center-Geschäft dominiert
Im vierten Quartal 2024 verzeichnete Nvidia einen Umsatzsprung um 78 % auf 39,3 Milliarden US-Dollar, womit die Erwartungen von 38,1 Milliarden US-Dollar übertroffen wurden. Besonders das Data-Center-Segment zeigte eine beeindruckende Performance: Hier stiegen die Erlöse auf 35,6 Milliarden US-Dollar, während Analysten mit 34,1 Milliarden gerechnet hatten.
Das Gaming-Segment entwickelte sich dagegen schwächer als erwartet. Mit 2,5 Milliarden US-Dollar Umsatz lag es 14 % unter dem Vorjahr und unter den Erwartungen von 3,02 Milliarden US-Dollar. Auch der Bereich Automotive blieb mit 570 Millionen US-Dollar vergleichsweise klein.
Gewinne auf Rekordniveau – aber ist das genug?
Der bereinigte Gewinn pro Aktie lag bei 0,89 US-Dollar und übertraf damit die Prognosen von 0,85 US-Dollar. Besonders stark präsentierte sich die Bruttogewinnmarge mit 73,5 %, was zeigt, dass Nvidia seine Preise hochhalten kann.
Dennoch fehlte diesmal das „Wow“-Moment, das die Aktie in der Vergangenheit oft nach oben katapultierte. Einige Analysten bemerkten, dass der Markt inzwischen hohe Erwartungen an Nvidia stellt und Überraschungen seltener werden.
Nvidia Aktie Chart
Prognose: Wachstum geht weiter – aber langsamer?
Für das laufende Quartal rechnet Nvidia mit einem Umsatz von 43 Milliarden US-Dollar – und liegt damit wieder über den Konsensschätzungen von 42,1 Milliarden. Doch die große Frage bleibt: Wie lange kann das Wachstum in diesem Tempo weitergehen?
CEO Jensen Huang betonte, dass die Nachfrage nach der neuen Blackwell-Architektur enorm sei und eine neue Ära der KI einleiten könnte. Er sieht KI als zentralen Wachstumstreiber für die nächsten Jahre.
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