Offenbar will DeepSeek sein nächstes KI-Modell früher als bisher gedacht vorstellen. Darüber berichtete am Dienstag das „Handelsblatt“ unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Statt Anfang Mai soll R2 „so schnell wie möglich“ erscheinen. Das könnte für weiteren Verkaufsdruck bei der Nvidia-Aktie sorgen.
Auch wenn CEO Jensen Huang darin keinerlei Bedrohung sieht, so sind die heftigen Reaktionen nach Erscheinen von DeepSeek R1 doch kaum von der Hand zu weisen. Dem chinesischen Startup ist es gelungen, ein zu Diensten wie ChatGPT ebenbürtiges System mit deutlich weniger Rechenleistung auf die Beine zu stellen. Entsprechend machte sich die Sorge breit, dass die Hardware von Nvidia in Zukunft weniger gefragt sein könnte.
Geht bei Nvidia bald wieder die Angst um?
Wirklich klare Hinweise darauf gibt es bisher nicht. Sollte DeepSeek aber noch einen draufsetzen, könnte allein die Angst die Märkte in Bewegung versetzen. Geringere Hardware-Anforderungen an KI-Software würden schließlich auch bedeuten, dass möglicherweise langsamere Hardware von Nvidias Konkurrenten mehr an Fahrt aufnehmen könnte.
Es ist für den Moment eine eher müßige Spekulation, aber nichts, was die Anleger nicht im Auge behalten sollten. Allem Anschein nach machten sich schon mal neue Sorgen breit. Die Nvidia-Aktie gab gestern um 2,8 Prozent bis auf 126,63 US-Dollar nach.
Nvidia Aktie Chart
Es bleibt spannend
Für Spannung ist allerdings nicht nur mit Blick auf DeepSeek gesorgt. Nvidia selbst wird die Märkte in Atem halten, wenn heute nach Börsenschluss frische Zahlen präsentiert werden. Die Erwartungen an den Konzern sind hoch und die Sorge groß, dass jene vielleicht nicht ganz erfüllt werden können. Aufgrund der hohen Unsicherheit gibt es momentan keinen Handlungsdruck.
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