Die Aktie von Novo Nordisk kennt offenbar keinen Boden. Am Montag der vergangenen Woche zum Xetra-Handelsschluss noch mit 71,28 Euro bewertet, waren die Papiere des dänischen Pharma-Konzerns bereits vor dem Wochenende bis auf 63,65 Euro gefallen. Doch auch an diesem Montag büßte die Novo-Nordisk-Aktie weiter ein. Am Ende stand auf Xetra ein weiterer Abschlag auf noch 63,02 Euro, zwischenzeitlich hatte die Aktie bei 61,93 Euro gar ein Mehrjahrestief ausgebildet. Dabei gab es durchaus gute Nachrichten, die aber allesamt ohne jede Wirkung blieben.
Studienerfolg plus Kaufempfehlungen für Novo Nordisk
So habe Novo Nordisk „durchaus vielversprechende Ergebnisse für seine Diabetes-Pille Rybelsus im Hinblick auf die Reduzierung kardiovaskulärer Risiken geliefert“, meldete Der Aktionär am Montag. Eine auf der ACC-Tagung in Chicago vorgestellte Studie zeige, dass Rybelsus (orales Semaglutid) das Risiko für schwerwiegende kardiovaskuläre Ereignisse bei Erwachsenen mit Typ-2-Diabetes sowie kardiovaskulären Erkrankungen (CVD) und/oder chronischer Nierenerkrankung (CKD) signifikant reduziere.
Die Anleger allerdings zeigten sich davon genauso unbeeindruckt, wie bereits am Freitag von zwei Kaufempfehlungen. Neben der schweizer UBS, die die Aktie von Novo Nordisk bei rund 100 Euro als fair bewertet ansieht, hatte insbesondere die US-Bank JP Morgan ein eine gewagte Prognose anbgegeben.
- Vor den Zahlen zum ersten Quartal beließ sie das Kursziel für Novo Nordisk bei 1000 dänischen Kronen
- Mit umgerechnet 134 Euro glaubt Analyst Richard Vosser somit an mehr als eine Kursverdopplung
Analyst erwartet Bestätigung der Unternehmensziele
Der dänische Pharmakonzern dürfte seine Umsatz- und Gewinnziele bestätigen, schrieb Vosser laut finanzen.net in seiner Einschätzung vom Freitag. „Angesichts der im Vorfeld geäußerten Bedenken hinsichtlich des Ausblicks und in Anbetracht des schwachen Jahresstarts des Diabetes- und Diätmittels Wegovy in den USA könnte dies die Anleger beruhigen“, glaubt der US-Analyst. Bislang allerdings ist dies ganz offensichtlich nicht der Fall.
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