Novo Nordisk-Aktie: Kaum zu erklären!

Novo Nordisk veröffentlicht ermutigende Studienergebnisse, die Aktie wird zudem zum Kauf empfohlen – und fällt auf ein Mehrjahrestief. Eine Erklärung fällt schwer.

Auf einen Blick:
  • Die Aktie von Novo Nordisk hat zuletzt erneut ein Mehrjahrestief ausgebildet
  • Dabei hatte die UBS erst am Montag eine Kaufempfehlung ausgesprochen
  • Gute Studienergebnisse für ein Diabetes-Medikament kamen noch obendrauf
  • Die Anleger aber vertrauen offenbar eher einem skeptischen Analysten

Was passiert am Aktienmarkt, wenn ein Pharmaunternehmen positive Ergebnisse aus einer Medikamentenstudie veröffentlicht und zugleich von Analysten mehrheitlich als Kaufkandidat angesehen wird? Der Kurs wird steigen, könnte man annehmen. Bei Novo Nordisk aber ist in der bisherigen Börsenwoche genau das Gegenteil passiert. Am Montag meldete der dänische Konzern vielversprechende Ergebnisse für seine Diabetes-Pille Rybelsus im Hinblick auf die Reduzierung kardiovaskulärer Risiken, hinzu kam eine  Kaufempfehlung durch die UBS. Die Reaktion: Die Novo-Nordisk-Aktie fiel zwei Tage später auf den tiefsten Stand seit Jahren.

UBS mit Kaufempfehlung für Novo Nordisk

Zu erklären ist das kaum. UBS-Analyst Jo Walton verwies in seiner ebenfalls am Montag vorliegenden Studie auf aktuelle Verschreibungstrends in den USA für den Wirkstoff GLP-1, der Appetit-Gefühle unterdrücken soll. In der Folge beließ der Experte der schweizer Großbank die Einstufung für Novo Nordisk auf „Buy“ mit einem Kursziel von 750 dänische Kronen (DKK), umgerechnet gut 100 Euro.

  • Die Aktie hatte am Analysetag bei genau 63,00 Euro eröffnet, Walton sah demnach ein Kurspotenzial von rund 60 Prozent
  • Nach einem kurzen Ausflug auf 65 Euro am Dienstag fielen die Papiere im Laufe des Mittwoch jedoch bis auf 61,51 Euro zurück

Wenngleich sich die Papiere danach zunächst wieder leicht erholt haben, am Donnerstag im frühen Handel steht ein erneutes Minus, der Kurs bei 61,82 Euro. Somit hat Novo Nordisk allein im vergangenen Monat mehr als ein weiteres Viertel an Börsenwert eingebüßt.

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Kursziele zwischen 60 und 164 Euro

Dabei hatte die US-Bank JP Morgan vor dem Wochenende doch ebenfalls eine Kaufempfehlung ausgesprochen. Das Kursziel liegt mit 1000 DKK oder rund 134 Euro sogar noch weitaus höher. Die Anleger aber scheinen eher Benjamin Jackson vom US-Analysehaus Jefferies zu vertrauen, dieser erwartet nicht einmal die Hälfte: Der Analyst hatte das Kursziel für Novo Nordisk Mitte März von 515 auf 450 DKK gesenkt. Von seinen prognostizierten gut 60 Euro ist die Aktie inzwischen nicht mehr allzu weit entfernt.

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