Nachdem die Aktie von Novo Nordsik am 14. Februar auf 75 Euro zurückgefallen war, hat sie sich praktisch täglich wieder im Wert verbessert. Vor dem Wochenende übersprangen die Papiere des dänischen Pharmakonzerns wieder die 80-Euro-Marke deutlich, am Dienstag waren die 87 Euro erreicht. Dass am Montag ein Analyst die Novo-Nordisk-Aktie zum Kauf empfohlen hatte, war sicherlich kein Nachteil. Eine weitere Empfehlung vom Mittwochmorgen aber verfehlte ihre Wirkung, dabei hatte ein US-Analyst das höchste Ziel für die Aktie aufgerufen.
JP Morgan sieht Novo Nordisk bei 134 Euro
Denn tatsächlich übertraf die Prognose von JP Morgan die Einstufungen vom Montag bei weitem. Die schweizer UBS hatte die Einstufung für Novo Nordisk auf „Buy“ mit einem Kursziel von 750 Dänischen Kronen (DKK) belassen, was etwas mehr als 100 Euro entspricht. Tags darauf folgte eine neutrale Bewertung durch Bernstein Research mit einem fairen Wert für die Papiere von lediglich 620 DKK, umgerechnet gut 83 Euro. Die Aktie setzte ihren Aufwärtstrend dennoch fort.
- Damit war es am Mittwoch allerdings vorbei, Novo Nordisk gab bis Xetra-Handelsschluss 1,38 Prozent auf 85,80 Euro nach
- Das passte so gar nicht zum aufgerufenen Kursziel durch die US-Bank, die an diesem Tag nicht weniger als 1000 DKK aufgerufen hat
Bei umgerechnet 134 Euro sieht JP Morgan-Analyst Richard Vosser in seiner Studie die Papiere von Novo Nordisk mittelfristig. Dies entspräche einer Kurssteigerung von rund 55 Prozent.
Nur „begrenzt Druck“ durch Wettbewerber Eli Lilly
Vosser bezog sich in seiner Studie laut Medienberichten auf Daten des Wettbewerbers Eli Lilly zur Pille Orforglipron gegen Diabetes und Fettleibigkeit, die im zweiten Quartal anstehen. Er gehe davon aus, dass Ergebnisse, die eine Wirksamkeit im Einklang mit Novo Nordisks Abnehmspritzen Wegovy und Ozempic sowie dem oral einzunehmenden Semaglutid bestätigten, „nur begrenzt zusätzlichen Druck auf Novo Nordisk ausüben dürften“. Die Anleger allerdings hat das zumindest an diesem Tag nicht überzeugt.
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