Ritterschlag für Nio: Wie der chinesische Elektroautobauer kürzlich bekannt gab, habe er vom deutschen Automobilclub ADAC das Gütesiegel „gut“ erhalten. Die Auszeichnung wurde im Rahmen eines Winter-Reichweitentest unter Elektroautos verliehen.
Nio: „ET5“ auf Platz 5
Laut ADAC kam Nios Mittelklasse-Limousine „ET5“ unter widrigen Bedingungen auf der Autobahn auf eine Reichweite von 421 Kilometern. Der Stromer weist demnach eine Abweichung von nur 10 % im Vergleich zu den offiziellen Energieverbrauchswerten vor. Kein anderes getestetes Fahrzeug sei auf eine solch geringe Abweichung gekommen, betonte Nio.
Insgesamt schaffte es der „ET5“ mit einer Gesamtnote von 2,2 auf Platz 5 der Gesamtwertung. Auf Platz 1 rangiert der „Mercedes Benz QS 450+“ (0,9), gefolgt vom „Porsche Taycan Perfomancebatterie Plus“ (1,4), dem „Lucid Air Grand Touring AWD“ (1,8) sowie dem „Volkswagen ID.7 Pro S“ (1,9). Nio war damit der bestbewertete chinesische Anbieter.
Nios Stromer trotzt den winterlichen Bedingungen besser
Nio jedenfalls sieht vor allem in der geringen Abweichung zu den offiziellen Energieverbrauchswerten (WLTP) eine starke Leistung. Diese Werte werden im Sommer bei niedrigen Temperaturen erhoben. Im Winter allerdings sind die Herausforderungen gerade für Elektroautos immens.
Wegen der eisigen Temperaturen müssen der Innenraum, die Scheiben und eventuell die Sitze sowie das Lenkrad geheizt werden, was die Antriebsbatterie des Elektroautos beansprucht. Zudem funktioniert die Elektrochemie des großen E-Auto-Akkus bei sehr niedrigen Temperaturen nicht ganz so gut, was mit Energieverlusten einhergeht. Zwar kann der Stromspeicher aufgeheizt werden, dies erfordert jedoch zusätzliche Energie. Im Optimalfall kann diese an der Ladestation oder an der Wallbox bezogen werden, um die Batterieladung zu schonen.
Die zweitgeringste Abweichung zu den WLTP-Werten erreichte indes der Porsche Taycan (23 %), gefolgt vom Mercedes EQS (25 %).
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