Die Nio-Aktie schoss am gestrigen Mittwoch um über zehn Prozent in die Höhe. Gibt es denn gute Nachrichten von chinesischen Elektroautohersteller?
Mit Billigmarken zum Erfolg
Eine Nachricht, die einen Kursgewinn in dieser Größenordnung rechtfertigen könnte, gab es nicht. Aber es konkretisieren sich die Pläne, wie Nio Erfolg auf dem europäischen Automarkt haben will.
Die Verkaufszahlen chinesischer Hersteller auf dem europäischen Markt sind bislang alles andere als berauschend. Selbst BYD als Branchenprimus bei Elektroautos hat es bislang nicht geschafft, nennenswerte Absatzzahlen in Europa zu erreichen.
Nio wlill es nun mit einem alternativen Ansatz probieren. Der chinesische Newcomer möchte mit kleinen und günstigeren, aber zugleich hochtechnisierten und reichweitenstarken Modelle in Europa punkten. Dafür setzt der Autokonzern auf seine beiden „Billigmarken“ Onvo und Firefly.
Sie sollen mit großen Stückzahlen hohe Skaleneffekte generieren und dem Autokonzern endlich einen Gewinn bescheren. Mit rund 250.000 verkaufen Autos im vergangenen Jahr schaffte es Nio nicht, schwarze Zahlen zu schreiben.
VW wird ein harter Gegner
Großer Hoffnungsträger ist der Onvo L60, der gerade in China eingeführt wurde. Jährlich sollen rund 240.000 Stück von ihm produziert werden. Mit Preisen zwischen 26.000 und 30.000 Euro ist das Onvo-Modell sehr günstig für ein gut ausgestattetes Elektromodell.
Preislich unterhalb von Onvo ist die Marke Firefly angesiedelt. Firefly-Modelle sind bereits für ca. 20.000 Euro zu haben.
Nio muss sich beim Markteintritt in Europa sputen, denn VW entwickelt mit dem ID.1 ebenfalls ein günstiges Einstiegselektroauto. Der ID.1 soll 2027 auf den Markt kommen und dürfte für die Chinesen ein ganz harter Gegner werden.
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