Die Aktien des chinesischen Elektroautobauers Nio haben am Mittwoch einen weiteren Rückschlag erfahren. Mit einem Kursverlust von nahezu 3 Prozent fiel die Aktie auf beinahe 4 Euro. Diese Entwicklung bringt die nächste wichtige Unterstützungsmarke ins Wanken. Charttechniker sehen die Gefahr, dass bei einem Fall unter die 4-Euro-Marke eine neue Abwärtsbewegung ausgelöst werden könnte. Aktuelle Nachrichten scheinen dem Kurs derzeit keine positive Wendung zu geben.
Interessanterweise zeigt der Absatzmarkt für Elektrofahrzeuge in China eine robuste Performance. Angesichts dieser Tatsache erscheint die Befürchtung eines weiteren dramatischen Kursverfalls als relativ unbegründet. Dennoch steht der Aktienkurs von Nio möglicherweise aufgrund anderer politischer Spannungen unter Druck.
EU plant hohe Schutzzölle auf chinesische Fahrzeuge
Die Europäische Union hat ihre Absicht bekundet, Schutzzölle in Höhe von über 30 Prozent auf Importe chinesischer Fahrzeuge einzuführen. Sollten diese Zölle realisiert werden, würde dies die Produkte chinesischer Unternehmen auf dem europäischen Markt deutlich verteuern und möglicherweise an Attraktivität einbüßen lassen.
Eine mögliche Reaktion Chinas auf diese Maßnahme könnte in vergeltenden Zöllen bestehen, was den Zugang zum chinesischen Markt für europäische Fahrzeughersteller erschweren würde. Es bleibt ungewiss, welche Seite in diesem möglichen Handelskonflikt als Sieger hervorgehen würde. Fest steht jedoch, dass Nio an den Börsen vor herausfordernden Zeiten steht.
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