Die Aktien des chinesischen Elektroautobauers Nio zeigen weiterhin eine abwärts gerichtete Tendenz. Am vergangenen Donnerstag verzeichneten die Notierungen erneut einen Rückgang von 3 Prozent. Mit diesem Abschwung nähern sich die Kurse wieder der kritischen Marke von 4 Euro. Marktbeobachter und Analysten stimmen überein, dass die Aktie schwach bleibt und auch in den letzten Tagen keine positiven Zeichen setzte. Die Erwartungen an eine Aufwärtsbewegung wurden bisher enttäuscht, denn Nio scheint auf dem Weg nach oben festzustecken – und das hat seine Gründe.
Nios finanzielle Herausforderungen
Für das laufende Jahr muss Nio voraussichtlich einen massiven Verlust in Kauf nehmen. Aktuelle Schätzungen der Börsen gehen davon aus, dass der Konzern einen finanziellen Fehlbetrag von etwa 2 Milliarden Euro verbuchen wird. Diese Zahl liegt mehr als 60 Prozent über den ursprünglich prognostizierten Verlusten. Die Finanzwelt hat offensichtlich mit geringeren Negativzahlen gerechnet.
Nio: Zu wenig positive Impulse
Selbst wenn von Zeit zu Zeit sogenannte „gute“ Nachrichten auftauchen, scheinen diese nicht auszureichen, um den Investoren neue Hoffnung und Zuversicht zu schenken. Die gegenwärtige Lage lässt vermuten, dass die Analysten, die einst höhere Kursziele für Nio in Aussicht stellten, mit ihren Prognosen falsch liegen könnten. Auch für das kommende Jahr wird mit anhaltenden operativen Verlusten gerechnet, was die Lage für den Konzern weiter verschärft. Der Abwärtstrend hat sich mittlerweile so dramatisch entwickelt, dass Nio scheinbar keinen Ausweg mehr findet.
Technische Analysten haben ebenfalls ihre Bedenken und neigen zu einer negativen Bewertung der Aktie. Nichtsdestotrotz gibt es auch andere Stimmen im Markt, die eine abweichende Meinung vertreten. Diese Gegenstimmen deuten darauf hin, dass trotz der aktuellen Herausforderungen möglicherweise noch Potenzial in der Entwicklung des Unternehmens steckt.
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