Nestlé-Aktie: X ist nicht amüsiert!

Die zunehmende Verrohung auf X hält Werbekunden auf Abstand, nun werden bei einer Schadenersatzklage weitere ehemalige Partner ins Visier genommen.

Auf einen Blick:
  • X nimmt in einer laufenden Klage nun auch Nestlé und weitere große Unternehmen ins Visier.
  • Jene schalten auf dem Kurznachrichtendienst keine Werbung mehr.
  • Gefordert wird Schadenersatz aufgrund eines angeblich illegalen Boykotts.

Unter dem Deckmäntelchen der Meinungsfreiheit hat Elon Musk nach seiner Übernahme von Twitter nicht nur den Namen in „X“ geändert, sondern auch Faktenchecks und dergleichen vollständig entfernt. Entstanden ist in der Folge ein Sammelbecken für Verschwörungstheoretiker und ein Klima, bei dem Anfeindungen und Beleidigungen zur Normalität gehören.

In diesem toxischen Raum möchte längst nicht jeder werben. Zahlreiche Unternehmen verabschiedeten sich von X als Werbeplattform, darunter auch Nestlé. Der Lebensmittelgigant gerät deshalb nun ins Visier der X-Anwälte. In einer Klageerweiterung für eine seit Längerem laufenden Klage ist von einem illegalen und geschäftsschädigenden Boykott die Rede.

Nestlé soll Schadenersatz zahlen

Neben Nestlé nimmt X auch Lego, CVS Health, Mars und Twitch ins Visier. Gefordert wird, dass die Unternehmen Schadenersatz zahlen. Ein wenig ironisch ist das Ganze schon, wetterte Musk doch in der Vergangenheit noch heftig gegen (ehemalige) Werbekunden und gab jenen zu verstehen, dass er auf deren Geld nicht angewiesen sei, um es vorsichtig auszudrücken.

Nestle Aktie Chart

Die Reibereien werden sich noch eine Weile fortsetzen, sind für Nestlé aber nicht weiter problematisch. Selbst wenn es zu einer Schadenersatzzahlung kommen sollte, so wäre der Schaden dadurch vermutlich weitaus geringer als der mögliche Imagegewinn durch ein Fernbleiben von X. Es kann schließlich schnell der falsche Eindruck entstehen, wenn Werbeanzeigen neben Tweets mit reißerischen Inhalten stehen.

Es fehlt an Rückenwind

Allerdings steht die Nestlé-Aktie aus ganz anderen Gründen unter Druck, und daran scheint sich weiterhin nichts ändern zu wollen. Am heutigen Donnerstag ging es mit Abschlägen von 1,2 Prozent in den Handel und zu Zeitpunkt des Entstehens dieses Artikels standen 81,80 Euro auf dem Ticker. Der Abstand zum 52-Wochen-Tief bei 77,60 Euro fällt sehr dünn aus. Zurückzuführen ist die schwache Performance auf enttäuschende Margen und die immer stärkere Konkurrenz von günstigeren Handelsmarken in Folge der Inflation der letzten Jahre.

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