Mitte März verdoppelte sich der Kurs der Nel ASA-Aktie annähernd angesichts des Einstiegs des südkoreanischen Samsung E&A-Konzerns beim norwegischen Wasserstoffunternehmen. Doch von der Euphorie ist wenig geblieben. Seitdem hat die Nel ASA-Aktie bereits wieder einen Großteil ihrer Kursgewinne abgegeben. Ist es doch nicht der erhoffte Befreiungsschlag?
Toll auf dem Papier
Wie positiv sich die Beteiligung von Samsung E&A auf die Geschäftstätigkeit von Nel ASA auswirken wird, muss sich erst noch zeigen. Der Papierform nach handelt es sich auf jeden Fall um eine klassische Win-Win-Situation.
Die Südkoreaner sind in den Bereichen Ingenieursdienstleistungen, Beschaffung und Bau tätig und bieten ihren Kunden aus verschiedenen Industrien ein umfassendes Spektrum an Leistungen von Machbarkeitsstudien über Planungstätigkeiten bis zur Inbetriebnahme von Fabriken an.
Nel ASA ergänzt die Fähigkeiten der Koreaner hervorragend im Bereich der grünen Energielösungen. Nun kann Samsung E&A seinen Kunden komplette, selbstentwickelte Wasserstoffanlagen anbieten.
Doch Papier ist geduldig
Doch Papier ist bekanntlich geduldig und Geduld haben nur noch die wenigsten Aktionäre von Nel ASA. Zu oft haben die Norweger in der Vergangenheit Erfolge angekündigt, die sich nicht materialisierten.
Die Nel ASA-Aktie ist angesichts eines Wertes von nur noch 0,20 Euro zu einem reinen Zockerpapier verkommen. Die meisten Buy-and-hold-Anleger haben sich schon längst vom norwegischen Wasserstoffunternehmen verabschiedet. Man muss davon ausgehen, dass die Aktie bereits in wenigen Tagen wieder ihr Allzeittief bei 0,17 Euro testen wird.
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