MSCI World verliert an Wert: So reagieren ETF-Anleger richtig

MSCI World unter Druck: Tech-Korrektur und schwacher Dollar sorgen für Verluste. So sollten ETF-Anleger jetzt reagieren.

Auf einen Blick:
  • US-Tech und schwacher Dollar belasten MSCI World ETF spürbar
  • Historische Daten zeigen: Wer investiert bleibt, fährt langfristig besser
  • Mehr Diversifikation kann helfen, Risiken besser zu verteilen

Der iShares MSCI World ETF ist für viele Anleger das Rückgrat ihres Depots. Er bündelt über 1.500 Aktien aus Industrieländern weltweit – mit einem klaren Schwerpunkt auf die USA. Doch genau dieser Fokus macht ihn derzeit anfällig. In den vergangenen Wochen hat der ETF deutlich an Wert verloren. Ein genauer Blick zeigt, was dahintersteckt – und warum ein kühler Kopf jetzt wichtiger ist als Aktionismus.

Tech-Giganten schwächeln – der Index gleich mit

Der MSCI World hat ein Klumpenrisiko: Über 70 Prozent entfallen auf US-Aktien, ein Großteil davon auf Technologiewerte wie Apple, Microsoft und Nvidia. Genau diese Unternehmen geraten gerade unter Druck – politisch und wirtschaftlich. Trumps neue Strafzölle sorgen für Unsicherheit, und eine Marktkorrektur bei US-Tech zieht den ganzen Index nach unten.

Diese Entwicklung betrifft ETF-Anleger besonders stark. Denn viele weltweit investierende Fonds wie der iShares MSCI World ETF bilden den Index direkt ab. Sinkt der Index, sinkt der ETF. Genau das ist seit Februar passiert: Kursverluste von rund zehn Prozent – teilweise verstärkt durch die Abwertung des US-Dollars gegenüber dem Euro.

iShares MSCI World ETF Chart

US-Dollar schwach – Euro-Anleger trifft es doppelt

Wer den MSCI World in Euro hält, spürt zusätzlich die Folgen der Währungsschwankungen. Ein schwacher Dollar reduziert die Rendite, selbst wenn sich US-Aktien in ihrer Heimatwährung stabil entwickeln. Die aktuelle Dollar-Schwäche hat fast die Hälfte des Rückgangs der ETF-Kurse verursacht.

Das zeigt: Wer weltweit investiert, muss neben den Aktienmärkten auch die Wechselkurse im Blick behalten – zumindest indirekt.

Korrektur oder Dauerkrise? Historische Perspektive hilft

Ein Blick in die Vergangenheit beruhigt: Nach schweren Einbrüchen – sei es die Dotcom-Blase, die Finanzkrise oder Corona – hat sich der MSCI World immer wieder erholt. Die Rückkehr zum Vorkrisenniveau dauerte teils Jahre, aber sie kam. Historisch lag die Durchschnittsrendite bei über 7 Prozent pro Jahr.

Der entscheidende Punkt: Nur wer investiert bleibt, profitiert langfristig. Wer in der Krise verkauft, macht Verluste fest – und verpasst oft die anschließende Erholung.

Was Anleger jetzt tun können

Kurzfristig schwanken die Märkte. Wer langfristig investiert ist, sollte das aussitzen. Wer sich dennoch unwohl fühlt, kann über zwei Dinge nachdenken:

  1. Diversifikation erhöhen: Der MSCI World ist stark USA-lastig. Eine Beimischung von ETFs auf Schwellenländer oder Europa reduziert die Abhängigkeit vom US-Markt.

  2. Risikoprofil prüfen: Wer die Schwankungen nicht aushält, hat vielleicht zu viel in Aktien investiert. Ein ausgewogeneres Portfolio mit Anleihen oder Rohstoffen kann helfen.

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