Montana Aerospace hat das Geschäftsjahr 2024 mit einem deutlichen Gewinn von 35,8 Millionen Euro abgeschlossen, nachdem im Vorjahr noch ein Verlust von 38,4 Millionen Euro verbucht wurde. Dies übertraf die eigene Prognose des Unternehmens vom Januar, als lediglich rund 30 Millionen Euro in Aussicht gestellt wurden.
Der Umsatz des Luftfahrtzulieferers stieg um 17,6 Prozent auf 1,49 Milliarden Euro. Besonders erfreulich entwickelte sich der bereinigte Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA), der um fast 50 Prozent auf 164,8 Millionen Euro kletterte. Die entsprechende Marge verbesserte sich ebenfalls deutlich auf 11,0 Prozent, nach 9,2 Prozent im Vorjahr.
Skaleneffekte durch gesteigerte Produktionsleistung
Die erhebliche Steigerung der Produktionsleistung war hauptverantwortlich für den Anstieg beim EBITDA. Dadurch konnte das Unternehmen bedeutende Skaleneffekte erzielen. Zudem gelang es Montana Aerospace, die Nettoverschuldung um 64,9 Millionen Euro auf 210,9 Millionen zu senken. Das Verhältnis von Nettoverschuldung zu EBITDA verbesserte sich zum Jahresende auf den Faktor 1,3.
Die Cashflow-Generierung bleibt auch in den kommenden Jahren ein zentraler Bestandteil der Unternehmensstrategie. Montana Aerospace betont, dass dadurch der Shareholder Value in den kommenden Jahren maximiert werden soll.
Ambitionen für 2025 und darüber hinaus
Für das laufende Geschäftsjahr 2025 bestätigte der Luftfahrtzulieferer seine Finanzziele. Das Unternehmen erwartet weiterhin einen Nettoumsatz von mehr als 1,6 Milliarden Euro und ein bereinigtes EBITDA von über 200 Millionen Euro. Das Nettoergebnis soll „stark positiv“ ausfallen und Montana Aerospace strebt erneut einen positiven Free Cashflow an.
Bei der Segmentbetrachtung rechnet der Konzern im Bereich Aerostructures mit einem Umsatz von über 850 Millionen Euro. Die Energiesparte soll einen Umsatz von mehr als 680 Millionen Euro erreichen. In beiden Segmenten wird eine Verbesserung der Marge angestrebt.
Wachstumskurs bis 2026
Montana Aerospace blickt bereits über das Jahr 2025 hinaus und hat auch für 2026 konkrete Ziele formuliert. Der Konzern strebt einen Nettoumsatz von rund 2 Milliarden Euro an, was eine weitere deutliche Steigerung bedeuten würde. Das EBITDA soll auf mehr als 250 Millionen Euro anwachsen. Sowohl Cashflow als auch Ergebnis sollen weiterhin im positiven Bereich liegen und die erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens fortsetzen.
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