Lufthansa-Aktie: Das USA-Problem!

Der Flugriese kämpft mit nachlassendem Interesse am US-Reisemarkt, verstärktem Wettbewerb in Asien und hohen Heimatkosten, was den Aktienkurs erheblich belastet.

Auf einen Blick:
  • Transatlantikgeschäft unter politischem Druck
  • Internationale Konkurrenz verschärft sich
  • Aktie verliert über 16 Prozent
  • Isolationismus bedroht Flugbranche

Für die Einreise von Touristen verlangt die Trump-Regierung zwar (noch) keine Zölle. Dennoch entwickeln sich die USA für die Lufthansa mehr und mehr zum Sorgenkind. Die feindselige Politik der Trump-Regierung lässt das Land vom einstigen Sehnsuchtsort schrittweise zu einer Art Pariastaat mutieren. Das Interesse an Reisen in das Land der einst unbegrenzten Möglichkeiten scheint sich abzuschwächen.

Was lange Zeit nur vermutet wurde, bestätigte vor wenigen Tagen die britische Airline Virgin Atlantic. Dort sehe man bereits Signale einer verlangsamten US-Nachfrage. Mit diesen Worten zitiert die „Welt“ Finanzvorstand Oli Byers. Für das laufende Jahr wird noch auf steigende Umsätze mit dem US-Geschäft gehofft. Besonders überzeugend klingt das allerdings nicht.

Die Lufthansa im Sturzflug

Problematisch ist eine solche Entwicklung auch für die Lufthansa, da das Transatlantikgeschäft eigentlich eine sehr lukrative Angelegenheit ist. Würde es genau hier zu Einbußen kommen, wären das wohl keine guten Neuigkeiten für die Bilanzen. Die deutsche Airline warnt zudem nahezu zeitgleich vor stärkerer Konkurrenz in Asien, was die Umsätze zusätzlich drücken könnte.

Deutsche Lufthansa Aktie Chart

Die Lufthansa bekommt es also international mit immer mehr Gegenwind zu tun und kämpft auf dem Heimatmarkt mit hohen Standortkosten. Ein perfekter Sturm scheint sich zusammengebraut zu haben, der sich nun an der Börse entlädt. Dort stürzte die Lufthansa-Aktie allein in dieser Woche um über 16 Prozent in die Tiefe.

Die Zuversicht verabschiedet sich

Gerade noch 6,02 Euro standen zu Handelsschluss am Freitag auf dem Ticker, womit sich sämtliche Zugewinne der letzten Erholung in Luft aufgelöst haben. Jegliche Anflüge von Zuversicht scheinen wie weggeblasen zu sein. Stattdessen blicken die Anleger auf eine Welt, die sich mehr und mehr dem Isolationismus hinzugeben scheint und jener wird die Nachfrage nach Flugreisen nicht eben ankurbeln.

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