Die jüngsten Kursrückgänge bei Lockheed Martin haben viele Anleger verunsichert. Doch hinter der Fassade der schlechten Nachrichten verbirgt sich eine Chance, die nicht jeder auf dem Radar hat. Der Verlust des F-47-Auftrags an Boeing hat zwar für Schlagzeilen gesorgt, aber ist dieser Rückschlag wirklich so entscheidend für die langfristige Entwicklung des Unternehmens?
Ein Rückschlag, der überbewertet wird
Der Verlust des F-47-Vertrags an Boeing mag auf den ersten Blick ein herber Schlag für Lockheed Martin sein. Doch bei näherer Betrachtung zeigt sich, dass dieser Auftrag im Vergleich zum F-35-Programm des Unternehmens verhältnismäßig klein ist. Die F-35-Flotte wird noch bis 2070 im Einsatz sein und garantiert damit langfristige Einnahmen – auch nachdem die Produktion längst eingestellt wurde.
Mit 110 ausgelieferten F-35-Flugzeugen im vergangenen Jahr erreichte Lockheed Martin das obere Ende seiner Prognose. Das Unternehmen erzielte ein Wachstum des operativen Gewinns von 7% im Gesamtjahr 2024, trotz Belastungen in Höhe von 1,8 Milliarden Dollar durch klassifizierte Programme.
Internationale Expansion als Wachstumstreiber
Lockheed Martin gewinnt zunehmend an internationaler Bedeutung. Mit Rumänien kam kürzlich der 20. globale Kunde hinzu, der 32 F-35-Flugzeuge bestellt hat. Diese internationale Nachfrage sorgt für einen stabilen Auftragsbestand und trägt wesentlich zum Wachstum bei.
Mit einer Dividendenrendite von 3% und einer Ausschüttungsquote von lediglich 46% ist die Dividende nicht nur attraktiv, sondern auch gut abgesichert. Das Unternehmen steht kurz davor, ein Dividendenaristokrat zu werden, mit 22 aufeinanderfolgenden Jahren von Dividendenerhöhungen und einer durchschnittlichen jährlichen Steigerungsrate von 7% über die letzten fünf Jahre.
Lockheed Martin Aktie Chart
Attraktive Bewertung als Kaufgelegenheit
Mit einem Forward-KGV von 16,2 erscheint die Aktie derzeit günstig bewertet. Angesichts des robusten Auftragsbestands, der Aktienrückkäufe und der langfristigen Verteidigungsprogramme könnte Lockheed Martin in der Lage sein, ein langfristiges jährliches EPS-Wachstum von 7% bis 10% zu erzielen.
Der aktuelle Kursrückgang bietet risikobereiten Anlegern eine interessante Einstiegsgelegenheit in einen der führenden Verteidigungskonzerne der Welt. Während andere noch über den verlorenen F-47-Auftrag diskutieren, könnten weitsichtige Investoren bereits auf dem Weg zu attraktiven Renditen sein.
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