Donald Trump hat ihn selbst so genannt – den „Tag der Befreiung“. Doch für Börsen weltweit könnte der Liberation Day 2025 das genaue Gegenteil sein. Der US-Präsident plant umfassende Strafzölle auf Importe – die Auswirkungen auf Aktienkurse, Lieferketten und Konsumverhalten könnten gewaltig sein.
Druck auf dem Kessel: Trump spielt mit dem globalen Handel
Eine Rede mit Signalwirkung: Am Abend des 2. April will Donald Trump Details zu seinem neuen Zollpaket verkünden. Die Aussagen dürften sofort Wirkung zeigen – auf die Märkte ebenso wie auf politische Beziehungen. Schon jetzt deutet vieles darauf hin, dass es sich um eine der aggressivsten protektionistischen Maßnahmen seiner Amtszeit handelt. Medienberichte sprechen von pauschalen 20-Prozent-Zöllen auf fast alle Importe.
Eskalation wahrscheinlich: Börsen reagieren nervös
Die Ankündigung trifft auf einen ohnehin angespannten Markt. In den Wochen vor dem Liberation Day schwankten die US-Indizes spürbar. Der S&P 500 verlor zwischenzeitlich 2 Prozent, nachdem die Federal Reserve ihre Wachstumsprognosen nach unten korrigierte. Anleger befürchten nicht nur neue Handelsbarrieren, sondern auch eine Kettenreaktion durch Vergeltungszölle aus Europa, China oder Mexiko. Die Folge: Unsicherheit nimmt zu, Investoren schichten um – oft raus aus Aktien, rein in sichere Häfen.
Der Preis des Protektionismus: Unternehmen unter Druck
Für viele börsennotierte Unternehmen könnten die angekündigten Zölle erhebliche Mehrkosten bedeuten. Besonders betroffen: Branchen mit hoher Importquote wie Maschinenbau, Automobil oder Konsumelektronik. Bereits 2018 zeigte der Handelskonflikt mit China, wie empfindlich Betriebsmargen auf Zölle reagieren. Analysten gehen davon aus, dass Unternehmen diesmal weniger Puffer haben – trotz gestiegener Margen in den vergangenen Jahren. Die weitergereichten Kosten dürften direkt bei den Konsumenten landen.
Inflationsgefahr: Zölle könnten Teuerungswelle lostreten
Ein möglicher Nebeneffekt des Liberation Day: ein neuer Inflationsschub. Importierte Waren wie Spielzeug, Kleidung, Elektroartikel oder Haushaltsgeräte könnten deutlich teurer werden. Das würde nicht nur das Konsumverhalten bremsen, sondern auch die Handlungsfreiheit der Notenbank einschränken. Sollte die Fed erneut gezwungen sein, gegen die Inflation vorzugehen, könnte das die Märkte zusätzlich belasten.
Risiko oder Chance? Die Märkte vor der Weggabelung
Einige Investoren hoffen, dass der Liberation Day eine Wende bringt – hin zu mehr Klarheit in der Handelspolitik. Andere halten das für Wunschdenken. Auch nach Trumps Rede dürfte vieles im Unklaren bleiben: Welche Produkte sind genau betroffen? Wann treten die Zölle in Kraft? Wie reagieren die Handelspartner? Solange diese Fragen offen sind, bleibt das Umfeld für Aktien volatil. Wer investiert, braucht Geduld – und starke Nerven.
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