Commerzbank-Aktie: Schritt für Schritt!

Insidern zufolge wird die EZB die Minderheitsbeteiligung von UniCredit an der Commerzbank wohl durchwinken und nun beschäftigt sich auch das Kartellamt mit der Sache.

Auf einen Blick:
  • Laut Insidern wird die EZB schon bald die Minderheitsbeteiligung von UniCredit an der Commerzbank bewilligen.
  • Die italienische Bank strebt eine vollständige Übernahme an.
  • Dagegen wehrt sich das Frankfurter Geldhaus.
  • Auch die neue Regierung wird wohl eine tragende Rolle spielen.

Bereits im vergangenen Herbst stockte UniCredit seine Anteile an der Commerzbank im großen Stil auf, nachdem der Bund größere Anteile an den Märkten platzierte. Schon kurz darauf ließ UniCredit wissen, an einer vollständigen Übernahme interessiert zu sein. Über Derivate sicherte man sich bereits Zugriff auf knapp ein Drittel der Anteile.

Ob die Anteile auf 29,9 Prozent erhöht werden dürfen, darüber muss allerdings noch die EZB entscheiden. Die Nachrichtenagentur „Reuters“ berichtete nun unter Verweis auf einen Insider, dass die Entscheidung wohl positiv ausgefallen sei und Anfang März offiziell verkündet werden solle. UniCredit hätte damit eine weitere Hürde genommen.

Es bleibt spannend

Selbst wenn dies zutreffen sollte, so wäre das letzte Wort aber wohl noch nicht gesprochen. Denn sowohl der Vorstand als auch der Betriebsrat der Commerzbank sprechen sich nach wie vor gegen eine Übernahme aus. Auch das Bundeskartellamt beschäftigt sich nun wohl mit der Angelegenheit und UniCredit-Chef Andrea Orcel gab zu verstehen, sich mit der kommenden Bundesregierung über das Thema austauschen zu wollen.

Jene wird aller Voraussicht nach von Friedrich Merz geleitet werden, welcher sich Anfang Februar gegen eine „feindliche Übernahme“ aussprach. Von dieser Warte aus betrachtet erhält die Commerzbank also durchaus noch Rückenwind. Dennoch bleibt abzuwarten, wie es in der Angelegenheit weitergehen mag.

Hübsche Zeiten für Aktionäre

Commerzbank Aktie Chart

Bereits gelohnt hat der Übernahmekampf sich für die Aktionäre. Nicht nur profitierte die Commerzbank-Aktie von den Gerüchten an sich. Der Vorstand verteilt auch großzügige Geschenke an die Anteilseigner, um diese auf seiner Seite zu halten. Die Dividende steigt munter an und es werden im großen Stil Aktienrückkäufe in Aussicht gestellt. Auch am Freitagmorgen notierte die Commerzbank-Aktie mit 20,55 Euro auf einem ausgesprochen hohen Niveau und gut 60 Prozent höher als noch vor den ersten Anzeichen der anvisierten UniCredit-Übernahme.

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