Carl Zeiss Meditec: China beflügelt das Quartal

Carl Zeiss Meditec wächst im zweiten Quartal dank China und Übernahme. Jahresziele bestätigt – trotz globaler Unsicherheiten.

Auf einen Blick:
  • Umsatzplus von 19 %, getrieben durch DORC-Übernahme und China-Nachfrage.
  • EBITA steigt auf 78 Mio. Euro, Gewinn je Aktie bleibt bei 0,52 Euro.
  • Jahresprognose bestätigt, trotz geopolitischer Risiken und Zolldiskussionen.

Carl Zeiss Meditec ist ein Spezialist für Medizintechnik – mit Fokus auf Lösungen für Augenheilkunde und Mikrochirurgie. Das börsennotierte Unternehmen mit Sitz in Jena hat jetzt seine vorläufigen Zahlen für das zweite Quartal vorgelegt – und dabei ein Ausrufezeichen gesetzt.

Starker Umsatz – dank Übernahme und China-Schub

Der Gesamtumsatz kletterte zwischen Januar und März um satte 19 Prozent auf 560 Millionen Euro. Darin enthalten: ein Beitrag von rund 54 Millionen Euro durch die Übernahme von Dutch Ophthalmic Research Center (DORC), die seit April 2024 erstmals konsolidiert wird. Ohne diesen Sondereffekt wäre das organische Wachstum mit rund 7 Prozent immer noch solide ausgefallen.

Besonders positiv entwickelte sich das Geschäft mit Verbrauchsmaterialien für die refraktive Chirurgie, also Augenlaserverfahren. In China legte dieser Bereich stärker zu als erwartet – eine erfreuliche Nachricht angesichts der zuletzt schwächelnden Nachfrage im Reich der Mitte.

Carl Zeiss Meditec AG Aktie Chart

Gewinn legt zu – aber nicht überall

Das operative Ergebnis (EBITA) stieg um 16 Prozent auf rund 78 Millionen Euro. Der Gewinn je Aktie blieb mit 0,52 Euro auf Vorjahresniveau. Über das gesamte erste Halbjahr gerechnet, liegt der Umsatz bei 1,05 Milliarden Euro – ein Plus von knapp 11 Prozent. Das EBITA verharrte dabei auf Vorjahresniveau, der Gewinn pro Aktie ging hingegen von 0,94 auf 0,70 Euro zurück.

Jahresausblick bestätigt – aber mit Vorbehalt

Trotz der Unsicherheiten rund um US-Zölle und Wechselkursschwankungen hält Carl Zeiss Meditec an seiner Prognose fest. Für das Gesamtjahr wird ein moderates Umsatzwachstum erwartet. Auch das operative Ergebnis (EBITA) soll stabil bis leicht höher ausfallen als im Vorjahr (248,9 Mio. Euro).

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