Während Konkurrent Tesla kürzlich eine herben Einbruch bei den Absatzzahlen für das zurückliegende Quartal verkünden musste, geht es bei BYD in die entgegengesetzte Richtung. Hier verliefen die Geschäfte in den letzten drei Monaten ausgesprochen erfolgreich. Wie der chinesische Autobauer mitteilen ließ, konnten erstmals über eine Million Fahrzeuge an die Frau oder den Mann gebracht werden.
Das entspricht einem Plus von nicht ganz 60 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Wenngleich keine Details über damit verbundene Umsätze und Margen geteilt wurden, ist das rasante Wachstum dennoch beeindruckend. Wie gehabt ist es vor allem dem Erfolgszug auf dem Heimatmarkt zu verdanken. BYD will in Zukunft aber auch in Europa und anderswo Marktanteile erobern.
BYD: Keine Feierlaune bei den Aktionären
In die richtige Richtung geht es bei BYD allemal und das Unternehmen profitiert sichtlich von dem schwachen Auftreten des US-Konkurrenten Tesla. Richtig freuen können die Anleger sich darüber aktuell aber nicht. Zu schwer wiegen die von US-Präsident Donald Trump verkündeten Zölle, welche die Märkte heute heftig unter Druck setzen.
BYD Aktie Chart
BYD verkauft in den USA zwar keine Autos, aber durchaus Bauteile wie beispielsweise Batterien. Dies wird in Zukunft nicht einfacher werden und so ziehen die Anleger sich erst einmal zurück. Im frühen Handel gab der Aktienkurs um 2,8 Prozent bis auf 43,85 Euro nach.
Maue Tage
Die Börsianer reagieren damit nicht nur auf US-Zölle. Sie richten sich auch auf mögliche Gegenmaßnahmen ein, aus denen durchaus ein veritabler Handelskrieg entstehen könnte, und ein solcher wird sehr wahrscheinlich viele Verlierer und keinen einzigen Gewinner kennen. Das schürt Unsicherheit und treibt für den Moment einzig den Goldpreis in neue Rekordhöhen. Die BYD-Aktie muss sich hingegen, wenn auch auf noch immer ansehnlichem Niveau, der allgemeinen Zurückhaltung ergeben.
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