Börsencrash 2025: Diese Aktien halten auch in der Krise stand

Trotz Börsencrash bieten defensive Aktien Schutz. Welche Titel jetzt Stabilität versprechen und wieso sie dem Abschwung trotzen.

Auf einen Blick:
  • Konsumgüter-, Gesundheits- und Discountaktien zeigen Stärke trotz Markteinbruch
  • Unternehmen mit Preismacht können Margen auch bei steigenden Kosten halten
  • Fonds mit Fokus auf defensive Branchen bieten zusätzlichen Schutz

Die Börse zittert. Seit Donald Trump pauschale Importzölle angekündigt hat, geht die Angst vor einer neuen Rezession um. Am Donnerstag stürzte der S&P 500 um fast 5 % ab – der stärkste Rückgang seit März 2020. Doch mitten im Chaos zeigen sich erste Gewinner. Wer genau hinsieht, erkennt: Es gibt Aktien, die in Krisenzeiten Stabilität liefern.

Wenn alles fällt – defensive Aktien stehen oft noch

Der Begriff „defensive Aktie“ beschreibt Unternehmen, deren Produkte auch dann gekauft werden, wenn Konsumlaune und Wirtschaft schrumpfen. Klassiker sind Konzerne aus den Bereichen Grundversorgung, Gesundheit oder Versorger. Deren Geschäft läuft weiter, egal ob mit oder ohne Aufschwung.

Beispiel: Procter & Gamble. Der Konsumgüterriese verkauft Marken wie Pampers, Ariel oder Gillette – Dinge, die Menschen auch in wirtschaftlich schwachen Zeiten kaufen. Am Tag des Crashs stieg die Aktie sogar um 1,7 %, während der Gesamtmarkt kollabierte.

Procter & Gamble Aktie Chart

Gesundheit kennt keine Konjunktur

Ein weiteres Bollwerk in schwachen Märkten: der Gesundheitssektor. Aktien wie UnitedHealth (+3,3 %) oder Amgen (+1,4 %) konnten sich dem Abwärtssog entziehen. Auch wenn andere Pharma- und Medizintechnikwerte leicht verloren, bleiben ihre Geschäftsmodelle stabil.

Zwei Beispiele mit Potenzial:

  • Becton Dickinson: Der Medizintechnikhersteller versorgt Krankenhäuser weltweit mit Einwegprodukten und Geräten. Die Aktie verlor zwar 2 %, Analysten trauen dem Unternehmen aber stabile Margen und konstantes Umsatzwachstum zu – auch wegen hoher Preissetzungsmacht.

  • Intuitive Surgical: Das Unternehmen stellt Roboter für minimalinvasive Chirurgie her. In den vergangenen Jahren legten die Umsätze kräftig zu, das Wachstum hält an – auch dank steigender Nachfrage nach automatisierten OP-Lösungen.

Günstig statt glamourös: Warum Discounter wie TJX jetzt gefragt sind

Während viele Einzelhändler unter Konsumzurückhaltung leiden, glänzt TJX mit einem Plus von 0,4 %. Der Konzern hinter T.J. Maxx lebt vom Weiterverkauf überschüssiger Markenware zu Discountpreisen – ein Geschäftsmodell, das in Krisenzeiten sogar floriert.

Analysten wie John Kernan sehen TJX auf der Liste der Händler mit besonders hoher Preismacht ganz oben. Der Mix aus niedrigen Preisen, Markenware und gezieltem Einkauf trifft den Nerv von Kunden, die sparen wollen – aber nicht auf Qualität verzichten möchten.

Fonds als Schutzschild: Stabilität durch breite Streuung

Wer das Risiko nicht auf Einzelaktien konzentrieren möchte, findet auch in Fonds Alternativen. Der Vanguard Consumer Staples Index Fund etwa, der Konsumwerte bündelt, legte am Tag des Marktcrashs leicht zu. Damit bewies er erneut seine Rolle als stabilisierender Baustein in unsicheren Zeiten.

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