BMW-Aktie: Aufgeschoben oder aufgehoben?

Die durch die Gerüchteküche getrieben Übernahme von KTM durch BMW scheint auf das Abstellgleis zu geraten, doch Hoffnungen macht man sich an den Märkten weiterhin.

Auf einen Blick:
  • Medienberichten zufolge kommt es zu keiner Übernahme von KTM durch BMW.
  • Beobachter erkennen allerdings durchaus Chancen bei einem entsprechenden Deal.
  • So dürfte auch weiterhin über ein solches Szenario spekuliert werden.
  • Der Aktienkurs bleibt davon weitgehend unberührt.

In den letzten Tagen kochten Gerüchte hoch, laut denen BMW den insolventen Motorradhersteller KTM übernehmen könnte. Die beiden Unternehmen würden sich gut ergänzen. Schließlich bietet KTM Produkte in Bereichen, welche BMW bei seinem rasant wachsenden Motorradgeschäft bisher nicht bedienen kann.

Zuweilen wurden die Gerüchte durch Posts in den sozialen Medien angeheizt, wo BMW beispielsweise ein Bild von Motorrädern in KTM-Orange mit einem Handschlag-Emoji unterlegt haben soll. Ich konnte den entsprechenden Post auf die Schnell nicht finden. Das ist aber vielleicht auch nicht weiter wichtig, denn laut „WirtschaftsWoche“ wurde den Übernahmeplänen wohl zunächst eine Absage erteilt.

Was plant BMW?

BMW selbst hielt sich stets sehr bedeckt und ließ kaum durchblicken, ob und wie sehr man an KTM interessiert sein könnte. An den Finanzmärkten wird aber durchaus Potenzial für Synergien erkannt und die nun erfolgte Absage wird noch nicht als endgültig angesehen. Gerettet wurde KTM durch eine neuerliche Investition des indischen Investors Bajaj Auto. Jener kündigte am Dienstag an, noch einmal 50 Millionen Euro zuzuschießen.

Prompt tauch die Frage auf, wie lange diese Mittel KTM wohl über Wasser halten könnten und ob BMW nicht doch noch als „Retter in der Not“ auf den Plan treten könnte. Ohne offizielle Ankündigungen lässt sich darüber nur mutmaßen. Genau das wird aber wohl auch weiterhin geschehen.

Neue Wachstumschancen?

BMW Aktie Chart

Auf den Aktienkurs von BMW scheint das Ganze nur geringfügig Einfluss zu nehmen. Wachstumspotenzial wäre aber bei einer Fusion vorhanden. Das Motorradgeschäft von BMW hat in den letzten Jahren stark zulegen können. Von rund 100.000 verkauften Einheiten im Jahr 2011 ging es bis auf 210.000 verkaufte Motorräder im vergangenen Jahr aufwärts. Da gibt es fraglos gute Argumente, um auf diesem Trend weiter aufbauen zu wollen.

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