BASF-Aktie: Genug gestraft?

Während der Chemiekonzern mit gedämpften Gewinnprognosen und Handelskonflikten kämpft, deutet die Deutsche Bank auf eine potenzielle Unterbewertung der Papiere hin.

Auf einen Blick:
  • Handelskonflikte belasten Börsenstimmung
  • Deutsche Bank sieht Potenzial bei 60 Euro
  • Widerstandszone bei 50 Euro entscheidend
  • Konjunkturabhängigkeit bleibt Risikofaktor

Kurz vor der erwarteten Bekanntgabe neuerlicher US-Zölle fällt die Marktstimmung wieder einmal niederschmetternd aus. Dem kann sich auch die Aktie von BASF nicht entziehen, die heute Morgen um etwas mehr als ein Prozent bis auf 46,14 Euro abwertete. Das scheint nachvollziehbar zu sein, würde eine weitere Eskalation bei Handelsstreitigkeiten dem Unternehmen doch kaum weiterhelfen.

Möglicherweise wurde die Aktie aber bereits genügend abgestraft. Zu diesem Schluss scheinen zumindest die Analysen der Deutschen Bank zu kommen. Jene rechnen zwar damit, dass das Ebitda von BASF um vier Prozent gesunken sein dürfte. Ein Kursziel von 60 Euro impliziert jedoch, dass dies in der Bewertung bereits berücksichtigt wird.

Die BASF-Aktie bleibt antriebslos

Abseits einer mutmaßlichen Unterbewertung gibt es jedoch nicht allzu viele gute Argumente, die derzeit für eine schnelle und nachhaltige Erholung von BASF an der Börse sprechen würden. Dementsprechend halten die Anleger sich weiterhin zurück und Versuche von Ausbrüchen gen Norden blieben zuletzt erfolglos.

BASF Aktie Chart

Immerhin können die Bullen bisher noch das 52-Wochen-Tief bei 40,18 Euro auf Abstand halten und damit einen kleinen Erfolg verbuchen. Um die Wende aus charttechnischer Sicht perfekt zu machen, sind jedoch Kurse oberhalb von 50 Euro gefragt. Zuletzt gab es solche im März zu sehen, dies aber nur ausgesprochen kurz.

Alles hängt zusammen

Die Erwartungen an BASF sind gesunken und der Chemiekonzern könnte nun schon mit kleineren Erfolgen für spürbare Effekte an der Börse sorgen. Allerdings bleiben die Aussichten eng verwoben mit der Entwicklung der Weltwirtschaft. Solange die Börsianer darauf mit Angst und Sorge blicken, wird die BASF-Aktie mit hoher Wahrscheinlichkeit weiterhin in Mitleidenschaft gezogen werden und eine gewisse Portion Skepsis ist nicht unangebracht.

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