Für defensiver ausgerichtete Anleger macht es meist Sinn, auf Branchenschwergewichte zu setzen. Diese sind in aller Regel am wettbewerbsfähigsten und weniger anfällig gegenüber kleinen oder moderaten Schwankungen. Aurora Cannabis gehört auch zu den größeren Playern innerhalb des sie umgebenden Sektors.
Sonderlich gut wäre man mit einem Investment in das Unternehmen über die vergangenen eineinhalb Jahre trotzdem nicht gefahren. Konkret hätte man vom Start der Börsennotierung bis zum heutigen Tag sogar mehr als 38% Verluste verkraften müssen. Seit Februar diesen Jahres geht es eigentlich kontinuierlich nach unten.
Der Umsatz ließ im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls nach, was bei Investoren für gewöhnlich natürlich nicht sonderlich gut ankommt. Einen Gewinn kann Aurora Cannabis übrigens nicht ausweisen, wodurch der Titel für einige Anleger bereits durchs Raster fällt. Und schließlich spielt auch die charttechnische Lage nicht so recht mit.
Immerhin das!
Performancemäßig ist bei Aurora Cannabis natürlich jede Menge Luft nach oben. Wenigstens konnte der Anteilsschein gestern die 6€-Marke zurückerobern, was im besten Fall sogar einen kleinen Aufwärtstrend implizieren könnte. Investoren sollten aufgrund dieser potenziellen Möglichkeit aber nicht in Euphorie verfallen.
Langfristig scheint die Richtung nämlich nach wie vor klar vorgegeben zu sein. An der Frankfurter Börse wurden trotz der mageren Aussichten sowie der schwachen Entwicklung des Papiers rund 7200 Anteilsscheine des Cannabis-Produzenten gehandelt. Ob sich das Volumen in den nächsten Tagen eventuell sogar erhöht, wird sich zeigen.
Warum nicht etwas anderes?
Manche mögen in diesem Markt einen neuen Megatrend sehen, der aktuell eben nicht ausreichend zur Geltung kommt. Die Fakten sprechen jedoch eine andere Sprache. Angesichts der zu genüge auftretenden Investmentalternativen, die in vielen Fällen besser abschneiden als Aurora Cannabis, wäre es beinahe töricht, verkrampft an diesem Titel festzuhalten.
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