Wie der Name schon sagt, konzentriert sich die kanadische Firma American Lithium auf das begehrte Batteriemetall. So entwickeln die Kanadier derzeit zwei große Lithium-Projekte in den USA („TLC“) sowie in Peru („Falchani“). Beide Projekte sind bereits in einem relativ weit fortgeschrittenen Stadium und sollen künftig große Mengen des Batteriemetalls hervorbringen.
Renaissance der Atomkraft
Doch American Lithium will noch mehr sein als nur ein Lithium-Förderer. Die Kanadier setzen neben der Elektromobilität nämlich auch auf einen anderen Trend, der derzeit in aller Munde ist: die Atomkraft. Während Deutschland am Wochenende seine letzten AKWs abgeschaltet hat, wollen andere Länder ihre Engagements rund um die zivile Kernkraft intensivieren. Darunter Staaten wie Frankreich, Finnland, Schweden, Großbritannien, aber auch die USA, Indien, China und Russland.
Politik und Wirtschaft erhoffen sich dadurch einen positiven Beitrag zum Klimaschutz und der autarken Energiesicherheit in den jeweiligen Ländern. Schließlich sind Atomkraftwerke zumindest lokal emissionsfrei – auch wenn die langfristigen Umweltrisiken nicht zu unterschätzen sind.
American Lithium setzt auch auf Uran
Diese Renaissance der Atomkraft dürfte einem ganz bestimmten Metall neue Flügel verleihen. Gemeint ist: das hochradioaktive Uran, das für den Betrieb von Kernkraftwerken unabdingbar ist. Experten vermuten, dass die Nachfrage nach Uran in den kommenden Jahren deutlich zunehmen wird, was auch den Marktpreis befeuern dürfte.
Und eben von diesem Potenzial will American Lithium profitieren. So forcieren die Kanadier mit dem „Macusani“-Projekt (Peru) eines der derzeit ambitioniertesten Uran-Vorhaben der Welt. Die Firma will dort künftig große Mengen des radioaktiven Metalls fördern.
Abspaltung und Börsengang des Uran-Geschäfts auf dem Schirm
American Lithium jedenfalls hatte zuletzt moniert, dass das Uran-Potenzial an der Börse im Unterschied zum Lithium nicht adäquat wahrgenommen werde. Deshalb hatte die Bergbaufirma im Dezember gar eine Ausgliederung des Uran-Geschäfts ins Gespräch gebracht. Demnach sollen die entsprechenden Assets in ein unabhängiges Börsenunternehmen transferiert werden. Das Ganze soll noch im ersten Halbjahr 2024 über die Bühne gebracht werden.
„Das Unternehmen betrachtet eine Ausgliederung des Projekts Macusani in ein eigenständiges Vehikel als den bevorzugten Weg, um aus der weiteren Erschließung dieses großen Uranprojekts einen Mehrwert für American Lithium und seine Aktionäre zu generieren“, betonten die Kanadier.
Und weiter: „American Lithium ist der Ansicht, dass der derzeitige Aktienkurs den Wert des Macusani-Projekts nicht in vollem Umfang widerspiegelt und dass das Unternehmen und seine Aktionäre durch die Strukturierung einer angemessenen Ausgliederung in ein unabhängiges, auf Uran spezialisiertes Unternehmen von der Erschließung des Wertes dieses Projekts profitieren werden.“
Übrigens: Gerade in diesen Zeiten sollten Sie unbedingt auf das Marktrisiko achten. Was Sie dazu alles wissen müssen, lesen Sie hier.
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